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Barnim: „Barnimer spenden Leben!“

Pressemeldung vom 16. Mai 2011, 10:48 Uhr

Informationstag des Gesundheitsamtes soll Ängste vor dem Geben nehmen

Manchmal wird Geld für kranke, benachteiligte oder sich in Not befindende Menschen, für Tiere und die Umwelt oder für politische Zwecke gespendet. Sehr wichtig ist aber auch das Spenden von wirklichem Leben durch Blut, Stammzellen, Gewebe und Organe. Andere Menschen können dadurch überleben. Viele greifen aber lieber in ihr Portemonnaie als etwas von sich zu spenden. Das ist auch sehr wichtig, kann aber Spenden wie Blut, Stammzellen oder Organe nicht ersetzen. Oft spielen dabei Ängste eine Rolle, die durch fehlende Aufklärung zustande kommen.

Deshalb lädt das Gesundheitsamt des Landkreises Barnim am Mittwoch, 15. Juni 2011, in den Plenarsaal des Paul-Wunderlich-Hauses in Eberswalde ein, um über diese lebensrettenden Spenden zu informieren. Der Aktionstag „Barnimer spenden Leben!“ soll Ängste und Unsicherheiten abbauen.

Auf jede Frage eine Antwort
Kann man bestimmte Organe und Gewebe von einer Spende ausschließen? Wer bekommt die Organe und das Gewebe? Weiß der Empfänger des Organs, wer es gespendet hat? Erhält man selbst oder die Angehörigen für eine Spende Geld? Was passiert bei der Stammzelltypisierung mit den Daten? Welche Verfahren der Stammzellentnahme und welche Risiken und Nebenwirkungen gibt es? Kann man als potentieller Stammzellspender jederzeit von der Spende zurücktreten? Was passiert, wenn kein passender Spender gefunden wird? Wie groß ist der Zeitaufwand bei einer Stammzell- oder Blutspende? Wieviel Blut wird bei einer Blutspende entnommen und wie häufig kann man Blut und Plasma spenden?

All diese Fragen sollen am Mittwoch, 15. Juni 2011, beantwortet werden. Ab 14 Uhr können sich die Bürger erklären lassen, was bei einer möglichen Spende genau passiert, ob es Risiken oder Gefahren gibt und wie wichtig es für die potentiellen Spendenempfänger ist, eine Organ, Stammzellen oder Blut zu erhalten. Es wird Informationsstände geben, die mit Fachleuten besetzt sind, kurze Vorträge von Spezialisten und Gesprächsmöglichkeiten mit ehemaligen Spendern und Menschen, denen bereits geholfen wurde.

Die Partner des Gesundheitsamtes an diesem Tag werden unter anderen sein:
der hospital-Laborverbund Brandenburg-Berlin GmbH
die Deutsche Stiftung gegen Leukämie

die Stiftung Europäische Gewebebanken,

die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO)

das Werner-Forßmann-Krankenhaus in Eberswalde

das Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V. (KfH)

die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) und
Betroffene

Unterstützung ist herzlich willkommen
Blut oder Stammzellen können am Informationstag nicht gespendet werden. Interessierte können sich jedoch für eine mögliche Stammzellspende registrieren und einen Organspenderausweis ausfüllen lassen. Selbstverständlich sind Geldspenden für die Typisierung potentieller Spender auch sehr willkommen. Gern kann die Spendenbox der Stiftung gegen Leukämie bereits vorab von Bürgern, Barnimer Unternehmen und Gästen gefüllt werden. Sie steht im Gesundheitsamt (Paul-Wunderlich-Haus, Haus C, 3. Etage) bereit.

Quelle: Landkreis Barnim / Pressestelle

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