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Barnim: Klosterbeirat zieht positive Bilanz 2010

Pressemeldung vom 9. November 2010, 14:41 Uhr

Gedenkstein für ehemaliges Kloster Mariensee auf dem Pehlitzwerder am 13. November

Die Verwalterin des Klosters Chorin, Franziska Siedler, schaut auf eine erfolgreiche Saison zurück. Das berichtete sie auf der jüngsten Sitzung des Klosterbeirates im Kuppelsaal der Oberförsterei Chorin. Von Juni bis September 2010 gab es offene Führungen über die Klosteranlage, die sehr gut angenommen wurden. Sie haben über 600 Gäste zusätzlich angelockt. Wegen des kühlen Mais habe die Saison verhalten begonnen, aber gerade im Oktober noch viele Gäste angezogen. Während die Kräutertage 2009 600 Menschen besuchten, kamen in diesem Jahr 2000 Gäste.

Stärkstes Zugpferd für Klosterbesuche bleibt der Choriner Musiksommer. Prof. Dr. Gunther Wolff, künstlerischer Leiter des Choriner Musiksommers berichtete, dass der Verein mit 25.000 Konzertbesuchern nur knapp hinter seinem Ziel zurückgeblieben sei. Lob für den neuen Internetauftritt des Klosters gab es von Andreas Lorenz. Der Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Chorin-Brodowin berichtete über die Renovierung der Klosterkapelle. Die Zahl der Trauungen dort steige an.

Der Klosterbeirat unter der Leitung von Sozial- und Umweltdezernentin Silvia Ulonska koordiniert und organisiert die Aktivitäten der verschiedensten Akteure rund um das Kloster Chorin. Nach der Saison 2010 zieht Silvia Ulonska ein positives Fazit: „Das Zusammenspiel der einzelnen Akteure läuft gut und die verschiedenen Veranstaltungen werden gut angenommen. Für einige Angebote können wir allerdings noch mehr Werbung machen“, resümiert die Vorsitzende des Beirats.

Gedenkstein am Pehlitzwerder
Ebenfalls im Klosterbeirat stellte für den Chorin Verein e.V. Dr. Gunther Nisch ein Projekt seines Vereines vor. Die Mitglieder wollen einen Gedenkstein mit Informationstafel an den Resten der ehemaligen Klosterkirche Mariensee auf dem Pehlitzwerder niederlegen. Er soll daran erinnern, dass im Jahre 1260 – vor 750 Jahren – Mönche als Gründungskonvent für das Kloster Mariensee aus dem Mutterkloster Lehnin auf den Pehlitzwerder entsandt wurden. Der Stein soll die Aufschrift: „Stagnum Sancte Marie. 1260. Kloster Mariensee“ tragen.

Der Gedenkstein wird am Sonnabend, 13. November 2010, um 13 Uhr, auf dem Pehlitzwerder am Parsteinsee in Brodowin feierlich enthüllt. Die Feier wird umrahmt von gregorianischem Gesang.

Quelle: Landkreis Barnim / Pressestelle

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