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Bernau: Arbeitskreis Gesundheit besuchte Kindernachsorgeklinik

Pressemeldung vom 29. Oktober 2012, 14:26 Uhr

Nalaist drei Jahre alt und hat gerade die dritte Herzoperation hinter sich. Die Kleine kam mit einem angeborenen Herzfehler zur Welt. Zusammen mit ihrer Mutti kann sie sich jetzt in der Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg in der Bernauer Waldsiedlung erholen.

Darüber, wie die Bedingungen dort sind, informierte sich kürzlich der Arbeitskreis Gesundheit bei einer Führung durch die Klinik.“Mehr als 800 herz- und krebskranke Kinder und Jugendliche habenwir bislang schon bei uns betreut“, so Klinik-Geschäftsführerin Petra Bierwirth, die auch Mitglied im Arbeitskreis ist.Mit den Eltern und Geschwistern der kleinen Patienten konnten in der einzigen familienorientierten Nachsorgeklinik für herz- und krebskranke Kinder in den neuen Bundesländern schon mehr als 2000 Betroffeneneue Kraft und Zuversicht schöpfen.

Chefärztin Dr. Ines Konzagerläuterte, wie die Familien betreut werden. „Ein Team von 45 Mitarbeitern ist rund um die Uhr für das Wohl der jungen Patienten und ihrer Familien im Einsatz.“ Neben der medizinischen Betreuung, Ergo-, Physio- Psycho-, Reit-,Kunst-und Tanztherapie, Logopädie sowie einer Schwimm- und Sporthalle stehen eine Kita, eine Schule, eine Holzwerkstatt, ein Familientreff und ein Jugendclub zur Verfügung.

Die Klinik ist auf Spenden angewiesen und wird auch von mehreren Arbeitskreis-Mitgliedern unterstützt.So erhielt sie von der Stadt Bernau einen Zuschuss in Höhe von 2000 Euro. Genutzt wurde dieserfür die professionelle Trauerbegleitung von Familien, die ein Kind aufgrund einer schweren Krankheit oder eines Unfalls verloren haben.

In der Apotheke am Steintor werden das ganze Jahr über Spenden für die Reha-Einrichtung gesammelt.Auch das Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg, die hospital Laborverbund Brandenburg-Berlin GmbH, die AOK und die RettungsdienstLandkreis Barnim GmbH unterstützen die Klinik, in der derzeit 26 junge Patienten und 72 Familienmitglieder behandelt werden können.

Quelle: Stadt Bernau bei Berlin

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