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Bernau: Eine Schulstunde mit Bernaus Stadtplanerinnen

Pressemeldung vom 25. Januar 2016, 16:23 Uhr

Grau ist alle Theorie – das sagten sich wohl die Elftklässler vom Bernauer Paulus-Praetorius-Gymnasium. Vom Vorschlag ihrer Lehrerin Kirsten Steinberg, den Unterricht zum Thema Stadtplanung durch eine praktische Stunde mit Bernaus Stadtplanerinnen zu ergänzen, waren sie jedenfalls begeistert. Und so folgten die Gymnasiasten am Montag interessiert der Power-Point-Präsentation von Planungsamtsleiterin Sylvia Hirschfeld, die verschiedene Zeitetappen kurz Revue passieren ließ. Auf einer Zeichnung aus dem Jahre 1620 konnten die Teilnehmer des Leistungskurses Geografie sehen, wie klein die Stadt einstmals war. Etwas erschrocken waren sie beim Anblick von Fotos, auf denen das Stadtzentrum in den 1970er-Jahren kurz nach dem Abriss der alten Fachwerkhäuser abgebildet ist. An deren Stelle traten Plattenbauten, die noch immer das Gesicht Bernaus prägen.
Nach der Wende wurde Stadtsanierung groß geschrieben. Mehr als 19 Millionen Euro sind seither allein an Fördermitteln in den Stadtkern geflossen. Neu gebaut wurden Straßen, Wege und Plätze – viele alte Häuser, die Stadtmauer und die Wallanlagen saniert. Bei einem Rundgang durch die Innenstadt konnten sich die Gymnasiasten Beispiele gelungener Stadtsanierung anschauen. Fachkundige Erläuterungen dazu gab es von Planerin Cornelia Wendt, die seit vielen Jahren die Stadtsanierung begleitet. „Die praktische Stunde war gut, konnten wir so doch ganz andere Einblicke bekommen“, meinte Jessica Liebl. Und vielleicht sieht der eine oder die andere jetzt beim Stadtspaziergang auch so manches mit anderen Augen.

Quelle: Stadt Bernau bei Berlin

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