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Bernau: Großer Empfang für Bernauer Olympioniken

Pressemeldung vom 11. Oktober 2012, 15:14 Uhr

Der Empfang der Bernauer Olympiateilnehmer Marianne Buggenhagen, Maximilian Levy und Robert Lottermoserwar ein voller Erfolg. Etwa 90 interessierte Bürger, Vereinsmitglieder und Stadtverordnete waren am Montag der Einladung der Verwaltung und der BeSt-Stadtmarketinggesellschaft in das Sportforum gefolgt, um die beiden Sportler und den Basketballschiedsrichter Robert Lottermoserin lockerer Atmosphäre zu ehren. Maximilian Levy grüßte das Publikum per Videobotschaft, da er aufgrund des Trainingspensums leider nicht persönlich nach Bernau kommen konnte.

Marianne Buggenhagen nahm bereits zum 6. Mal an Paralympischen Spielen teil. Zu ihren bislang neun Gold-, einer Silber- und zwei Bronzemedaillen kam in London Silber im Kugel-stoßen dazu. Bahnradsprinter Maximilian Levy kehrte mit einer Silber- und einer Bronzemedaille von den Olympischen Sommerspielen zurück. Basketball-Schiedsrichter Robert Lottermoser war zum ersten Mal bei Olympia im Einsatz. Von den 30 im Turnier eingesetzten Referees war er der einzige deutsche.

Bürgermeister Hubert Handke eröffnete den Empfang und bedankte sich bei den Olympioniken, „dass sie den Namen der Stadt mit ihren Leistungen in die Welt tragen und somit das sportliche Image der Stadt weiter stärken“. Auch zeigte er sich vom großen Interesse des Publikums begeistert.

In sehr persönlichen Worten skizzierten die Laudatoren den sportlichen Weg und die Persönlichkeit der zwei Sportler und des Schiedsrichters. Klaus Weise, der Marianne Buggenhagen beim Schreiben ihrer Autobiographie half, beschrieb sie als eine willensstarke, unprätentiöse Kämpferin, die für viele Menschen ein Vorbild sei. „Sie hat einen großen Anteil daran, dass mit behinderten Menschen anders umgegangen wird, als noch vor 10 Jahren.“ Die Sportlerin selbst betonte, dass ihre Leistungen als Gemeinschaftswerk vieler zu verstehen sind und ohne finanzielle Unterstützung nicht möglich wären.

Rainer Jeschonek, der Vater von Maximilian Levy, berichtete wie sein Sohn einmal am Frühstückstisch der Familie eröffnete, dass er später Weltmeister und Olympiasieger werden wolle und wie er konsequent daraufhin arbeitete. „Der Sport, so sagt Max bis heute, hat ihn als Persönlichkeit immens geprägt. Er hat aus ihm einen willensstarken, teamfähigen und bodenständigen Menschen gemacht“, berichtet der Vater.

Die Laudatio auf RobertLottermoser hielt Thomas Schmidt, bei dem der 36-Jährige seine erste Schiedsrichterlizenz erworben hatte.Lottermoser selbst schilderte, wie geehrt er war, den entscheidenden Anruf zur Nominierung bekommen zu haben. „Das hat ja gezeigt, dass man die vielen Jahre zuvor gut gearbeitet hat“, sagte er, „bei uns ist es ja wie bei den Sportlern, wir wollen auch zu den Großereignissen. Da stehen wir ihnen in nichts nach“.

Auf die Frage aus dem Publikum, ob sie auch 2016 in Rio wieder dabei sein möchten, antworteten Marianne Buggenhagen wie Robert Lottermoservielsagend: „Brasilien ist ein schönes Land, Rio eine schöne Stadt, und wir sind noch nicht dagewesen.“ Bürgermeister Hubert Handke lud das Publikum schon einmal vorsorglich zum Empfang der Olympiateilnehmer in vier Jahren ein.

Quelle: Stadt Bernau bei Berlin

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