Energiewechsel

Bernau: Haushalt 2016 – Bernau muss künftig zielgerichteter investieren

Pressemeldung vom 15. Oktober 2015, 16:11 Uhr

25 Jahre nach der Wiedervereinigung hat Bernau einen beachtlichen Standard erreicht. Die Aufstellung des Haushalts 2016 sowie die mittelfristige Finanzplanung der Stadt zeigen, dass der Schwerpunkt künftig auf der Sicherung der gemachten Investitionen sowie auf Ausgaben in Schlüsselbereichen liegen muss.Der Wegfall des Solidaritätszuschlags im Jahr 2019 wirft bereits seine Schatten voraus.

Der Haushalt ist nach wie vor ausgeglichen, die Ausgaben für die laufenden Kosten der städtischen Einrichtungen und das Personal stehen.Der Investitionshaushalt hingegen wird sich in den kommenden Jahren ändern. Für 2016 gehen hier die Ausgaben von aktuell 27,2 auf 17,5 Millionen Euro zurück.Im nächsten Jahr werden noch beschlossene und aktuelle Baumaßnahmen fortgesetzt, etwa an der Blumberger Chaussee, an der Grundschule Schönow sowie der Bau der neuen Kita „Kindergärtnerei“ an der Viehtrift. „Hinzu kommen neue Projekte, wie etwa die Neugestaltung der Außenanlagen der Kita Regenbogen oder der Neubau des SportplatzesRehberge“, so Bernaus Finanzdezernentin Renate Geissler.

Mittelfristig soll im Haushalt aber stärker als bisher auf die Folgekosten geachtet werden. „Investitionen müssen künftig auf den Prüfstand und dort durch Zukunftsfähigkeit überzeugen. Damit wird das Gebot der Nachhaltigkeit stärker gewichtet. Unsere Ausgaben müssen sich mehr auf Schlüsselbereiche konzentrieren“, so Bürgermeister André Stahl.

Die Schlüsselbereiche machen sich daran fest, ob sie die künftige Entwicklung der Stadt sichern. Bernau wächst derzeit enorm und das wird sich auch in den kommenden Jahren nicht ändern. Dafür sorgt schon die Nähe zu Berlin. Der Zuzug in die Bundeshauptstadt und die dortige Wohnungsnot lassen die Umlandstädte wie Bernau immer attraktiver werden. „Die Themen Wohnen, innerstädtischer Verkehr und Personennahverkehr werden daher immer wichtiger für Bernau“, so das Stadtoberhaupt und fügt hinzu: „Künftige Neuinvestitionen müssen stärker als bisher in einem größeren Zusammenhang gesehen werden und Bernau als Ganzes voranbringen. Oder, um ein Bild aus dem Handwerk zu bemühen – wir müssen uns künftig weniger um Zierleisten, sondern mehr um tragende Balken kümmern.“

Quelle: Stadt Bernau bei Berlin

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