Energiewechsel

Bernau: Kostenfreie Winterdienst-Hotline für Bernau

Pressemeldung vom 16. November 2011, 13:29 Uhr

Die Bilder aus New York haben einmal mehr deutlich gemacht, dass der Winter mit all seinen schönen und weniger schönen Seiten auch hier bald kommen kann. Erstmals hat die Stadt Bernau eine kostenfreie Winterdienst-Hotline eingerichtet. Damit gibt es für die Bürger eine gut erreichbare Anlaufstelle bei Problemen, Hinweisen und Fragen zum Winterdienst. Die geschulten Mitarbeiter des Call-Centers leiten diese gebündelt und zeitnah an die Verwaltung weiter.
Durch die Einrichtung der Telefon-Hotline wird es den Mitarbeitern der Verwaltung möglich sein, Anliegen zügig zu bearbeiten, Vorortkontrollen zeitnah vorzunehmen und Rückfragen schneller zu beantworten. „Allerdings bedeutet das nicht, dass jedes Problem sofort behoben werden kann. Je nach Verkehrsbedeutung gibt es Dringlichkeitsstufen bei den Straßen“, so Bauhofleiter Marco Böttcher. Das heißt unter anderem, dass erst Hauptverkehrsstraßen und dann Anliegerstraßen von Schnee und Eis beräumt werden.
Die Winterdienst-Hotline ist von sofort an bis zum 31. März kommenden Jahres montags bis samstags von 8 bis 18 Uhr unter der Nummer 0800/0329 269 zu erreichen.
Alles in allem müssen in Bernau 180 Kilometer Straße sowie rund 40.000 Quadratmeter Geh- und Radwege, Haltestellen, Parks und Plätze winterdienstmäßig betreut werden. Der städtische Winterdienst erfolgt montags bis freitags von 4 bis 22 Uhr, am Wochenende von 6 bis 20 Uhr. Unterstützt wird der Bauhof von der Firma Rahlf. Der Winterdienst an Haltestellen und auf Fußgängerüberwegen liegt nun komplett in den Händen der Bauhofmitarbeiter.

Präzisiert wurde im Räum- und Streuplan der Stadt die Anwendung von Streusalz als Auftaumittel. Eingesetzt werden darf es zum Beispiel bei Blitzeis undauch auf Straßen, die sich in der Vergangenheit als Unfallschwerpunkte erwiesen haben bzw. woes zu Behinderungen des Busverkehrs kam. So in den Kreuzungsbereichen Elbestraße/Zepernicker Chaussee, Elbestraße/Schönower Chaussee und Pappelallee/Schönower Chaussee, in der Brüderstraße, der Hohen Steinstraße, der Berliner und der Alten Goethestraße sowie auf dem Busbahnhof.

Der Bauhofchef appelliert an die Autofahrer in den Siedlungsgebieten, ihre PKWs bei Wintereinbruch nach Möglichkeit nicht am Straßenrand, sondern auf den Grundstücken zu parken, damit die Winterdienstfahrzeuge durchkommen. Im Vorjahr gab es da oft Probleme. Die Fahrzeugflotte des Bauhofs wird in diesem Winter durch ein 8,5-Tonnen-Allradfahrzeug mit Winterdienstausrüstung sowie einer GPS-Streudatenerfassung verstärkt.

Die Winterwartung der Gehwege obliegt laut Straßenreinigungssatzung den Anliegern. Um die Landesstraßen im Bernauer Stadtgebiet kümmert sich der Landesbetrieb Straßenwesen.

Quelle: Stadt Bernau bei Berlin

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