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Bernau: Lesung in der Stadtbibliothek – „Kopf hoch – sieht einfach besser aus“

Pressemeldung vom 27. November 2013, 08:54 Uhr

Aus ihrem neuen Buch „Kopf hoch – sieht einfach besser aus oder Frösche küssen ist auch keine Lösung“ liest Ina-Maria Ennam Mittwoch, dem 4. Dezember, ab 19.30 Uhr in der Bernauer Stadtbibliothek.Erschienen ist die Frauengeschichte im Marianne-von-Hirsch-Verlag.

Eintrittskarten zum Preis von 3 Euro und 2 Euro (ermäßigt) sind im Vorverkauf in der Stadtbibliothek, Breitscheidstraße 43 b erhältlich. Um Vorbestellung unter Tel. (0 33 38) 76 35 20 wird gebeten. Damit auch schwerhörige Gäste alles gut verstehen können, stellt ihnen der AWO-Kreisverband Bernau einen „mobilen Hörtechnik-Koffer“ zur Verfügung. Das Projekt wird durch die „Aktion Mensch“ gefördert.

Zum Inhalt des Buches:
Das ist mal wieder typisch: Kaum beginnt der Frühling, geht für Alina alles schief. Ausgerechnet heute hat Hans beschlossen, seiner Frau treu werden zu wollen. Dabei weiß er wahrscheinlich nicht mal, wie man das schreibt. Alina könnte nur noch heulen. Aber mal ehrlich: So’n verheultes Gesicht sieht doch wirklich furchtbar aus. Und eigentlich hat sie das ja auch gar nicht nötig. Schließlich war ihr Leben auch vor Hans nie langweilig. Mit vier Kindern, drei inzwischen erwachsen und ihrem Mama-Kind, der heftig pubertierenden Anna.

Also: Kopf hoch! Sieht besser aus.
Und für die unverhoffte Freizeit fällt Alina auch gleich was ein: Sie schreibt. Ein Buch.
Da hat sie auf jeden Fall was zu lachen.Denn Frösche küssen ist auch keine Lösung.
Text: Marianne-von-Hirsch-Verlag
Zur Autorin:
Ina-Maria Enn wurde 1953 in Bernau geboren, war 1963-67 Schülerin der jetzigen Oberschule am Rollberg, hat 1971 in Bernau ihr Abitur gemacht und bis 1975 in Bernau gelebt.

Nach dem Abitur, einem Pädagogik-Fernstudium und einer mehr als zehnjährigen Tätigkeit als Lehrerin für Deutsch und Kunsterziehung sowie als Horterzieherin erfüllte sie sich – inzwischen Mutter von vier Kindern – mit Mitte 30 einen lang gehegten Wunsch und studierte Russisch und Englisch an der Berliner Humboldt-Universität. Ihr Ziel, Belletristik zu übersetzen, fiel – wie das Diplom – leider den Turbulenzen der Wendezeit zum Opfer.

Als inzwischen Alleinerziehende ohne finanzielles Polster musste sie Geld verdienen – zuerst als Vermögensberaterin und Verkaufstrainerin mit erfolgreichen Abschlüssen an der Bonner Akademie für Vermögensberatung, dann – nach ihrem Umzug nach Bayern – wieder als Erzieherin und Lehrerin, diesmal für Jugendliche und Erwachsene.
Durch die fehlende Anerkennung ihres DDR-Studienabschlusses sammelte sie in den letzten 20 Jahren Erfahrungen in sehr unterschiedlichen Tätigkeiten: von der Küchenhilfe bis zur Qualitätsmanagerin, von der Aushilfe bis zur Unternehmerin, von der Versicherung bis zum Handwerksbetrieb. Es war nicht immer leicht, aber immer interessant.

Ihre Leidenschaft für Bücher begann spätestens beim Lesen-Lernen. Schon mit zehn Jahren fand sie es geradezu gemein, dass sie in der Kinderbibliothek nur drei Bücher auf einmal ausleihen durfte, die reichten oft noch nicht mal für eine Woche.
Bereits als Schülerin verfasste sie erste Kabaretttexte und spielt seitdem selbst Kabarett. Später war sie darüber hinaus als freie Mitarbeiterin für Lokalzeitungen tätig, übernahm Text und Gestaltung von Internetauftritten und schrieb Gedichte.

Sie war Finalistin im Wettbewerb „Frauengeschichten“ 1996.
Ihr Motto: Es hilft ungemein, nicht alles so furchtbar ernst zu nehmen – sich selbst eingeschlossen!

Quelle: Stadt Bernau bei Berlin

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