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Bernau: Schülerinnen und Schüler informieren sich am Zukunftstag über Jobchancen bei der Stadt

Pressemeldung vom 29. April 2013, 10:47 Uhr

Fünf Schüler aus Berlin und Werneuchensowie acht Schülerinnen aus Berlin besuchten am 25. April, dem diesjährigenZukunftstag die Stadtverwaltung Bernau. Bürgermeister Hubert Handke begrüßte die Jungen, Mitarbeiterinnen des Rechts-und Personalamts und Auszubildende gaben ihnen Einblicke in die Struktur und die Arbeitsabläufe der Stadt und stellten ihnen das Berufsbild des Verwaltungsfachangestellten vor. Danach ging es auf eine Tour durch verschiedene Ämter der Stadt, etwa das Museum am Steintor, die Tourist-Information und das Schulverwaltungsamt.Gleichzeitig informierten sich die Mädchen im Bernauer Stadtwald über die Aufgaben einerForstwirtin.
Bürgermeister Hubert Handke hieß die 14-jährigen Jungen aus Berlin herzlich im Namen der Stadt willkommen. Die Jugendlichen wussten schon einiges über Bernau, manche hatten die Stadtauch schon besucht. Am Boys‘ Day sollten sie die Stadtverwaltung kennen lernen und sich überlegen, ob Verwaltungsangestellter ein Beruf für ihre Zukunft sein könnte. „Wer weiß, wie weit Sie ihre Karriere irgendwann einmal führt?“ so Hubert Handke. „Ich hätte früher auch nicht gedacht, einmal Bürgermeister von Bernau zu werden.“ Das war das Stichwort: „Seit wann sind sie Bürgermeister?“, „Was ist eine Stichwahl?“, „Gehen Sie auch zur Zeugnisausgabe der Schulen?“ Hubert Handke gab bereitwillig Auskunft und beantwortete einige Fragen zu ausbildungsrelevanten Themen.

Nun konnten die Jungen direkt von den Auszubildenden selbst erfahren, was sie zur Verwaltung geführt hat – oft nicht der direkte Weg, jedoch: „Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich“, resümierte eine der Auszubildenden.Die Grundlage allen Verwaltungshandelns sind Gesetze, die durch Verordnungen konkretisiert und praktisch anwendbar gemacht werden. „Muss man alle Verordnungen auswendig lernen?“, fragte einer der Jugendlichen.Nein, das nicht, aber damit umgehen lernen, gaben die Verwaltungsmitarbeiter bereitwillig Auskunft. Auch ein eigener Sprachgebrauch gehört zur Verwaltung. „Politesse“ heißt dann eben etwas sperrig, aber korrekt „Kontrollkraft des ruhenden Verkehrs“.
Im Museum am Steintor erwartete Bernd Eccarius-Otto die Jugendlichen. Er zeigte ihnen die Geschichte Bernaus und präsentierte ihnen mittelalterliche Waffen, etwa Hakenbüchsen und Armbruste, was bei den 14-jährigen auf reges Interesse stieß. Um das Mittelalter oder genauer gesagt, die Hussiten, ging es auch in der Tourist-Information, dem zweiten Punkt auf der Verwaltungstour, schließlich ist dieses Amt neben anderen stark mit dem Hussitenfest verbunden.

Beim Besuch im Amt für Kita-, Schul- und Jugendangelegenheitenstaunten die Jugendlichen nicht schlecht über die Sache mit der Schulmilch. Diese zahlt die Stadt seit Jahren und investiert dabei in die körperliche Gesundheit der Kinder und Jugendlichen. Über 64.000 Euro sind da jährlichschnell zusammen.
Auch die acht Mädchen aus der 5., 7. und 8. Jahrgangsstufe kamen beim parallel stattfindenden Girls‘ Day ins Staunen. Im Stadtwald Bernau erfuhren sie, dass sich die Tätigkeiten einer Forstwirtin bei Weitem nicht nur auf das Abholzen beschränken. Die Auszubildenden der Stadt zeigten ihnen die vielen verschiedene Baumarten und den Kreislauf des Holzes: So übten sich die Mädchen im Baumpflanzen, beobachteten, wie ein Baum fachgerecht gefällt und anschließend von Mitarbeitern der Firma Marske mit ihrem mobilen Sägewerk vor Ort zu Brettern gesägt wird. Zum Schluss bauten die Mädchen aus zugeschnittenen Brettern Nistkästen.

Quelle: Stadt Bernau bei Berlin

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