Energiewechsel

Bernau: Straßen in der Kargussiedlung offiziell freigegeben

Pressemeldung vom 11. Dezember 2013, 09:27 Uhr

In der Kargussiedlung wurde in diesem Jahr viel gearbeitet und die Straßen „Drosselgasse“, „Im Dohl“ und „Amselsteg“ auf 600 Metern Länge grundhaft ausgebaut. Am Dienstag konnte Bürgermeister Hubert Handke diese Straßen offiziell freigeben.

Noch vor der offiziellen Freigabe, als sich die beteiligten Bauarbeiter, Anwohner und Mitarbeiter des Bauamtes am südlichen Ende der Drosselgasse versammeln, kommt Georg Fibich mit seinem Hund auf dem neuen Gehweg vorbeigelaufen und gesellt sich sogleich dazu: „Offizielle Freigabe? Schön! Ich finde es wirklich gut, dass die Bauarbeiten noch vor dem Winter fertig geworden sind. Also das lief einfach perfekt, auch die Absprachen, wann die Straße blockiert sein wird oder wann welcher Schritt geplant ist. Da haben die Schwedter wirklich astreine Arbeit geleistet.“

Mit „den Schwedtern“ sind natürlich die Bauarbeiter von der FirmaSTS – Schwedter Tief- und Straßenbau GmbH gemeint, die etwas länger vor Ort waren als ihre Kollegen von Diamant Straßenbau in Neustadt/Dosse, die die Asphaltschicht aufgetragen haben. Für alle Arbeiter aber gilt, dass sie vor allem fleißig, doch zugleich rücksichtsvoll und vorausschauend gearbeitet haben, so der Tenor der Anwohner, die sich hier mehr und mehr einfinden. Bauleiter Bernd Schmidt kann diese im Gegenzug ebenfalls nur loben: „Also wir sind wirklich hoch zufrieden. Wir hatten Glück mit dem Grundwasserspiegel, mit dem Wetter und mit den Anwohnern hatten wir keinerlei Probleme. Das klappte reibungslos und wenn mal jemand was Größeres zu seinem Grundstück transportieren musste, haben wir einfach mal schnell ein Baufahrzeug zur Seite gefahren.“

Bei der offiziellen Übergabe selbst, betonte Bürgermeister Hubert Handke, dass er sich über das gute Zusammenspiel von Bauarbeitern, Anwohnern und Bauamt sehr freue. „Nachdem hier in der Kargussiedlung seit dem Frühjahr gebaut wurde, können wir jetzt gewissermaßen die Ernte noch im selben Jahr einfahren und wie man sieht, eine gelungene.“

Helmut Beyer, Anwohner der Drosselgasse,findet auch, dass die Bauarbeiter hier vorbildlich agierten: „Ich kann nur Gutes sagen, also die Arbeiter waren echt kooperativ, haben in einer Tour gewerkelt, ob es heiß war oder geregnet hat und immer Bescheid gesagt, was als nächstes los ist.“ Der Ladeburger wohnt seit rund 50 Jahren dort und erzählt, dass er 1986 selbst noch Platten in der Drosselgasse verlegt hatte. Der Neubau der Straßen in diesem Jahr war jedoch notwendig geworden, weil das Wasser nach Regenfällen durch den lehmigen Untergrund kaum abfloss. Nun ist dieseProblematik entschärft, denn für das gesamte Siedlungsgebiet wurde eine geschlossene Regenentwässerung eingebaut. Im Sommer hatten Stadtwerke und WAVzudem die Trink- und Schmutzwasserleitungen neu- bzw. umverlegt. Zu den 5,10 Meter breiten Fahrbahnen kamen 1,50 Meter breite Gehwege hinzu, die in Pflasterbauweise erstellt wurden.

Quelle: Stadt Bernau bei Berlin

Share on Facebook Share on Google+

 Hinweis