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Eisenhüttenstadt: Anwohnerversammlung Mittelschleuse 31

Pressemeldung vom 13. Oktober 2016, 14:47 Uhr

Am 11. Dezember vergangenen Jahres fand in der Aula der Grundschule 2 eine Anwohnerversammlung zur damals bevorstehenden Nutzung des Wohnhauses Mittelschleuse 31 für die Unterbringung von Flüchtlingen statt. Vor Einrichtung der Flüchtlingswohnungen gab es noch zahlreiche Befürchtungen und Einwände der Anwohner. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde deshalb beschlossen für 2016 erneut eine Anwohnerversammlung einzuberufen um gemeinsam mit den Anwohnern über die Erfahrungen der letzten Monate ins Gespräch zu kommen. Diese Versammlung fand nun am 11. Oktober 2016 statt. Der Leiter des Koordinierungsstabes des Landkreise Oder-Spree Rolf Lindemann, Katja Kaiser vom Amt für Ausländerangelegenheiten und Integration, Bürgermeisterin Dagmar Püschel, der Leiter Wohnungswirtschaft der Gebäudewirtschaft Enrico Hartrampf sowie die Ansprechpartner Christina Groß und Anika Roeglin vom Bumerang e.V., Wohnverbund Eisenhüttenstadt, standen für Fragen und Hinweise zur Verfügung. Auch an der geringen Resonanz zur Anwohnerversammlung konnte man erkennen, dass in diesem Bereich inzwischen Normalität eingekehrt ist. Das Wohnhaus Mittelschleuse 31 wurde am 1. März 2016 dem Landkreis Oder-Spree für die Unterbringung zugewiesener Flüchtlinge übergeben. Aktuell wohnen 84 Personen (davon 43 männlich und 41 weiblich; 33 Kinder) in der Mittelschleuse 31. Für die soziale Betreuung und Integration der Bewohner wurde der Verein Bumerang e. V. vom Landkreis beauftragt. Dieser betreibt im Erdgeschoss ein Büro. Insbesondere zielen die angebotene Förderung und die Betreuung darauf ab, die Bewohnerinnen und Bewohnern soweit wie möglich zu befähigen, sich selbständig im Bereich des Wohnens, in ihren lebenspraktischen Tätigkeiten, in sozialen Kontakten und in einer sinnvollen Tagesstrukturierung in Deutschland zurecht zu finden und zu leben. Im Gespräch mit den Anwohner gab es für diese Arbeit Lob und Anerkennung. In der Diskussionsrunde wurden darüber hinaus Probleme bezüglich der Standorte der ZABH Poststraße und Unterschleuse angesprochen und der Wunsch geäußert auf einer der nächsten Versammlungen auch den Leiter der ZABH Frank Nürnberger einzuladen.

Quelle: Stadt Eisenhüttenstadt

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