Energiewechsel

Eisenhüttenstadt: Lebhafte Diskussion in Fürstenberg – Am 25. 4. die Einwohnerversammlung bei Schleichers

Pressemeldung vom 29. April 2013, 10:53 Uhr

Mehr als fünfzig Bürgerinnen und Bürger besuchten am 25. 4. die Einwohnerversammlung bei Schleichers.

Bürgermeisterin Dagmar Püschel informierte zu einer Vielzahl von aktuellen Themen. Darunter solche, die für die Stadtentwicklung insgesamt bedeutsam sind, z.B. die aktuelle Haushaltsdiskussion mit den Einsparvorschlägen der Beraterfirma BSL. Sie ruft die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich zu informieren und Anregungen und Vorschläge zu machen. Sie lud deshalb zu diesem wichtigen Thema schon vorab für den 22. Mai zu einer thematischen Einwohnerversammlung in das Rathaus ein.

Lebhaft wurden anschließend die Themen besprochen, die vor allem für Fürstenberg interessant sind.
Schon in der Einwohnerversammlung im vergangenen Jahr ging es um den Standort für einen dringend notwendigen Kleinkinderspielplatz in Fürstenberg. Bislang konnten sich die Fürstenberger dazu nicht einigen. Die gestrige ausführliche Diskussion ergab eine Einigung zum Standort an der Frankfurter Straße/ Kastanienstraße (Bereich Giebelseite der Turnhalle) der Goethe -Grundschule. Nun kann an der Realisierung des Vorhabens gearbeitet werden.

Zwei weitere Themen bewegten erwartungsgemäß die Bürgerinnen und Bürger ganz besonders: zum einen das Thema DSL und zum anderen die Situation auf der Betriebsfläche und im Umfeld der Firma BSV Baustoffverwertung Jens Schulze e. K. .
Das Ergebnis der Studie zur Versorgung mit DSL hat leider nicht ergeben, dass die Stadt Fördermittel für den DSL Ausbau beantragen kann. Die Mindestversorgung mit mindestens 2 MBit ist lt. der Studie in Fürstenberg erreicht. Das zeigt die große Diskrepanz zwischen den Förderkriterien und dem tatsächlichem Bedarf der Nutzer. Die Bürgermeisterin forderte die

Betroffenen auf, sich bei der Stadt zu melden, sollten die 2 MBit im konkreten Fall nicht anliegen. Nur dann kann man den Autor der Studie zur Überprüfung auffordern.

Besonders hoch kochten die Emotionen beim Thema BSV. Die Initiative „Gesundes Fürstenberg“ forderte mehr Engagement der Stadt zum Thema. Die teilweise schwierige Diskussion machte jedoch deutlich, dass positive Ergebnisse nur gemeinsam erreicht werden können, wenn jeder Partner im Rahmen seiner auch rechtlichen Möglichkeiten und Kompetenzen kooperativ und respektvoll mit dem anderen umgeht.
Ganz am Ende kam es deshalb zur Verabredung, dass sich Stadt und Initiative „Gesundes Fürstenberg“ zusammensetzen werden und gemeinsam an das Landesumweltamt wenden. Nur so sehen alle Beteiligten einen Weg zur Verbesserung der Situation vor Ort.

Quelle: Stadt Eisenhüttenstadt

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