Energiewechsel

Forst (Lausitz): Kostenpflicht für Kunststofftüten als wichtiger Beitrag zum Umweltschutz

Pressemeldung vom 27. April 2016, 14:22 Uhr

Heute (26.04.2016) haben sich das Bundesumweltministerium und der Zentralverband des Deutschen Einzelhandels darauf geeinigt, Kunststofftüten zukünftig nur noch gegen ein entsprechendes Entgelt an die Kunden abzugeben. Hierbei handelt es sich um eine freiwillige Selbstverpflichtung des Einzelhandels, die am 1. Juli 2016 in Kraft tritt. Diesen Aspekt der Freiwilligkeit hatte die CDU bereits im April 2015 vorgeschlagen und befürwortet daher die Einigung.

Hintergrund der Vereinbarung ist eine EU-Richtlinie. Diese sieht vor, den Verbrauch an Kunststofftüten bis Ende 2019 auf höchstens 90 Stück und bis 2050 auf höchstens 40 Stück pro Person und Jahr zu verringern. Derzeit liegt der Verbrauch in Deutschland bei 71 Stück pro Person und Jahr, was rund 5,7 Milliarden Plastiktüten entspricht.

Der Lausitzer Bundestagsabgeordnete und Umweltpolitiker Dr. Klaus-Peter Schulze begrüßt die getroffene Vereinbarung. Die Langlebigkeit sowie der umfassende Einsatz von Plastik sind Grund für weitreichende Umweltverschmutzungen. Demzufolge trägt ein stärkerer Verzicht auf Plastiktüten zum Umweltschutz bei und spart darüber hinaus Ressourcen. Dr. Schulze ist davon überzeugt, dass die zukünftige Kostenpflicht einen nachhaltigeren Umgang mit Kunststofftüten fördern wird.

Quelle: Forst (Lausitz)

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