Energiewechsel

Frankfurt: Aufruf zur Haus- und Straßensammlung 2010

Pressemeldung vom 25. Oktober 2010, 14:38 Uhr

Des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
– Landesverband Brandenburg –
November 2010

65 Jahre nach Kriegsende muss der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge noch immer seiner Arbeit von Schicksalsklärungen und dem Bau und der Pflege von Kriegsgräberstätten im Ausland nachgehen. Einen Höhepunkt seiner vielschichtigen Versöhnungsarbeit zwischen den Völkern Europas fand mit den Kranzniederlegungen deutscher und osteuropäischer Delegationen in Baruth und Halbe im April statt. Der ehemals tiefen Feindschaft zwischen den Völkern stehen heute Vertrauen, Respekt und Versöhnungswillen gegenüber.

Dank Ihrer Spenden und anderer Unterstützung konnte der Landesverband im vergangenen Jahr sein erfolgreichstes Verbandsjahr verzeichnen. Dazu gehört auch die personelle Absicherung der Umbettungstätigkeiten für die Zukunft. Aus der Brandenburger Erde sind noch Tausende Spuren des Krieges zu bergen. Hunderte Schicksale konnten auch 2010 bei uns wieder geklärt und Orte der Trauer in Halbe, Lietzen, Spremberg und Lebus eingerichtet werden. Mit dem diesjährigen Baubeginn einer Bildungsstätte in Halbe will und wird der Landesverband 2011 einen Ort einweihen, an welchem die Brandenburger zukünftig seine Arbeit im In- und Ausland noch näher kennenlernen können.

Die diesjährigen internationalen Jugendbegegnungen auf den Kriegsgräberstätten in Frankreich, Moldawien, Polen und Halbe haben wieder zu Begegnungen einer europäisch denkenden, friedliebenden Jugend geführt. Die Jugendlichen aus Brandenburg lernten Freunde aus ganz Europa kennen und arbeiteten mit Ihnen an den Gräbern ihrer Großväter, die unser friedliches Europa nicht erleben durften.

Die Arbeit des Volksbundes wurde in diesem Jahr von der Bundeswehr und dem Verband der Reservisten in einem bisher unerreichten Maße unterstützt.

Viele ehrenamtlich tätige Bürger unseres Landes haben an zahlreichen Orten dazu beigetragen, dem Gedenken an alle Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gerecht zu werden.

Mahnend schließt sich der Volksbund mit seiner Arbeit der Forderung an:
Nie wieder Krieg!

Quelle: Pressestelle der Stadt Frankfurt (Oder)

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