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Frankfurt: Umsiedelung der Biber in Frankfurt (Oder) verschoben

Pressemeldung vom 8. Oktober 2010, 08:47 Uhr

Frankfurt (Oder) pm Biber verursachten in letzter Zeit zunehmend Schäden im Uferbereich des Teiches im Frankfurter Botanischen Garten. Die durch das Unterwühlen entstehenden Gefährdungen veranlassten das städtische Tiefbauamt zur Sperrung von Teilbereichen.
Für eine gefahrlose Nutzung des gesamten Botanischen Gartens wurde deshalb durch das Umweltamt eine Genehmigung zum Fang und zum Umsetzen der betroffenen Biberfamilie erteilt.

Diese Genehmigung erfolgte in Abstimmung mit dem Landesamtes für Umwelt, Gesundheit, Verbraucherschutz und der Zusicherung der Benennung eines

Umsiedlungsstandortes.

Das Fangen der Biberfamilie im Botanischen Garten musste eingestellt werden, weil derzeit nicht geklärt ist, wohin die Biber ausgesetzt werden können. Es gibt im gesamten Land Brandenburg keine Gebiete zur schadlosen Umsiedlung der Biber.

Das Thema kann Frankfurt (Oder) allein nicht lösen.
In einer Beratung mit Naturschutzverbänden, dem Umwelt- und dem Tiefbauamt
sowie der auf Landesebene zuständigen Naturschutzstation

wurde deshalb entschieden, die Biberfamilie im Botanischen Garten vorerst bis zum Frühjahr unbehelligt zu lassen. Bis dahin muss ein neuer

Aussetzungsort gefunden werden und es ist zu sichern, dass nicht andere Biber aus dem dichten Bestand (z.B. im Oderbereich) nachrücken können.

Quelle: Pressestelle der Stadt Frankfurt (Oder)

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