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Frankfurt: Zurück zu den Ursprüngen der Diskussion

Pressemeldung vom 29. August 2012, 15:39 Uhr

OB fordert mehr Vernunft in Debatte um Jura-Fakultäten

„Zurück zu den Ursprüngen der Diskussion“, mit diesen Wort fordert Frankfurts Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke mehr Vernunft in der laufenden Debatte über die Zusammenlegung der juristischen Fakultäten. „Das Land hat mit der Hochschulstrukturkommission ein mit hochkarätigen Wissenschaftlern besetztes Gremium geschaffen“, so Wilke. „Ich habe den Eindruck, dass sich viele Diskutanten mehr von ihren Gefühlen für Potsdam leiten lassen als von sachlichen Argumenten. Es kann nicht sein, dass man Brandenburg jetzt in zumutbare und nicht-zumutbare Regionen unterteilt.“

Die politische, zum Teil polemisch geführte Diskussion um die Zusammenlegung war in den vergangenen Wochen nach dem Bekanntwerden der Vorschläge der Hochschulstrukturkommission entbrannt. Die Experten hatten geraten, die Jura-Fakultät der Potsdamer Universität mit der Viadrina in Frankfurt zu fusionieren und alles in der Oderstadt zu konzentrieren. „Die Lobbyisten für die Beibehaltung der Fakultät in Potsdam vergessen anscheinend, dass sich die Europa-Universität und die Stadt Frankfurt (Oder) in den vergangenen Jahren als ein wichtiger und vor allem international anerkannter Bildungsstandort etabliert haben. Er zieht nicht nur Studenten aus ganz Deutschland, sondern auch aus vielen Ländern der Welt an“, erklärt Dr. Martin Wilke. Von den rund 6300 Studenten der Viadrina kommen 23 Prozent aus fast 90 verschiedenen Ländern der Erde. Die Universität hat mit 200 ausländischen Hochschulen Partnerschaftsabkommen. „Jetzt geht es nicht um eine auf Potsdam fokussierte Lösung, sondern darum, Brandenburgs Hochschulen für die Anforderungen der globalisierten Welt des 21. Jahrhunderts vorzubereiten.“

Quelle: Pressestelle der Stadt Frankfurt (Oder)

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