Energiewechsel

Hohen Neuendorf: Sperrkreis aufgehoben

Pressemeldung vom 9. Dezember 2013, 10:27 Uhr

+ Sprengmeister Jens Simon mit reibungslosem Ablauf sehr zufrieden +

Stadt Hohen Neuendorf | Der Sperrkreis rund um den Bombenfund ist aufgehoben. Um kurz vor 11 Uhr bekam Sprengmeister Jens Simon das Signal, dass keine Personen mehr im Sperrkreis sind – und dann ging alles sehr schnell. Um 11.21 Uhr detonierte die Bombe und bereits um 11.40 Uhr gab der Sprengmeister den Sperrkreis wieder frei.

Die Spundwand hat gehalten, die zum Schutz aufgebauten Strohballen haben zwar etwas abbekommen, aber auch ein 30 Meter entfernter Bungalows zeigte auf den ersten Blick nur leichte Schäden am Plexiglas-Welldach über der Loggia. Nur in die Tiefe innerhalb des gesetzten Rahmens aus Spunkdwänden, nicht in die Breite ging die Detonation dank der guten Vorbereitung des Sprengmeisters (Foto, links). Lediglich den Rahmen aus Stahlträgern, der die Spundwände von innen her stützte, hatte es nach oben gedrückt. Kurz nach der Detonation lief der Krater wieder voll Wasser. Zuvor war die Stelle mittels Pumpen auf eine Tiefe von knapp 5 Metern trockengepumpt worden. Der Leiter des Ordnungsamtes Alexander Härtel dankte dem Sprengmeister, den Mitarbeitern des Rathauses und der Feuerwehr herzlich für den gelungenen Einsatz.

Schneesturm und widrige Wetterbedingungen hatten die Sicht stark beeinträchtigt, so dass aus der Entfernung vom Rand des Sperrkreises keine Fontäne zu sehen gewesen war.

Dieser Bombenfund stellt den Schlußpunkt der Suche dar. Von zahlreichen seit 2010 geprüften Verdachtspunkten in Hohen Neuendorf und Umgebung hatte sich nur dieser erhärtet. Die Suche sei damit abgeschlossen, erklärte der Sprengmeister.

Quelle: Stadtverwaltung Hohen Neuendorf

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