Energiewechsel

Königs Wusterhausen: Ein Schornstein weniger – Platz für neues Wohnen am KönigsUfer

Pressemeldung vom 5. November 2013, 10:56 Uhr

Zernsdorf. Ein dumpfer Knall und der 40 Meter hohe Schornstein fiel um wie ein Legoturm im Kinderzimmer. Es war der erste von insgesamt vier Schornsteinen auf dem Gelände des ehemaligen Zernsdorfer Schwellenwerks, der dem zweiten Bauabschnitt des Wohnparks am KönigsUfer weichen musste.

Sprengmeister Christoph Halter hatte insgesamt 4,3 Kilogramm Sprengstoff in 14 Bohrlöchern positioniert, um ihn genauso zu Fall zu bringen, wie er es berechnet hatte.

Hunderte Zuschauer versammelten sich am sonnigen vorletzten Oktobernachmittag, das Ganze hatte fast Volksfestcharakter. So ließen es Freien Sänger sich nicht nehmen, wieder einige Lieder vom Fuße des Wasserturms, dem Zernsdorfer Wappenzeichen, zu schmettern. Auch für das leibliche Wohl hatte die Wohnen Am See GmbH gesorgt.

Die Erschließung des ersten Bauabschnittes ist abgeschlossen, mehr als die Hälfte der Gesamtfläche ist bebaut. Rund 30 Grundstücke sind in diesem Abschnitt noch verfügbar. Zernsdorf bekam ein kleines Nahversorgungszentrum, welches gut angenommen wird. Ein Dienstleistungsgebäude mit Arztpraxen, Physiotherapie, Tagespflegestätten und Seniorenappartements sollen folgen. Mit der Erschließung des zweiten Bauabschnitts soll Ende nächsten Jahres begonnen werden. „Doch bis dahin müssen wir wieder in engster Zusammenarbeit mit der Stadt Baurecht schaffen und den Bebauungsplan zur Rechtskraft bringen.“ so Colin de Lage, einer der Geschäftsführer der „Wohnen am See Zernsdorf GmbH“. Und diese Phase ist mit der Schornsteinsprengung eingeleitet worden.

Quelle: Stadt Königs Wusterhausen

Share on Facebook Share on Google+

 Hinweis