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Königs Wusterhausen: Enthüllung der Hinweistafel für Zernsdorfer Waldfriedhof

Pressemeldung vom 12. August 2011, 09:59 Uhr

Gedenken an die Zernsdorfer Künstlerin Iris Hahs-Hoffstetter
Auf dem Zernsdorfer Waldfriedhof wird eine Hinweistafel errichtet, die
zum einen wichtige Eckpunkte des Friedhofes aufzeigt, zum anderen auf
den Wandschmuck in der Trauerhalle verweist. Dieser war von der Malerin
und Grafikerin Iris Hahs-Hoffstetter gestaltet worden und hatte in der
Kapelle seinen Platz gefunden.

Iris Hahs-Hoffstetter lebte seit 1956 mit ihrem Mann Erwin Hahs und den
Kindern in Zernsdorf. Auch Erwin Hahs hat Spuren in Zernsdorf
hinterlassen. So stammen von ihm die Altarbilder in der Kapelle auf dem
historischen Friedhof in Zernsdorf.
Die Künstler hatten in der DDR öffentliches Ausstellungsverbot und
fanden nur bei der evangelischen Kirche Unterstützung für Ihre Werke.
Beide starben vor dem Mauerfall und konnten daher Ausstellungen ihrer
Werke selbst nicht mehr organisieren oder erleben. Daher haben sich die
Töchter des Künstlerehepaares der Aufgabe verschrieben, die Werke ihrer
Eltern lebendig bleiben zu lassen – sie auch der Öffentlichkeit zu
präsentieren. Sie waren mit dem Wunsch an die Stadt herangetreten,
die Mutter und ihren künstlerischen Beitrag zu würdigen. Die Stadt
entschied sich daher für die Hinweistafel auf dem Zernsdorfer
Waldfriedhof, Am Stujangsberg, die nun am 12.08.2011 um 14:00 Uhr von
Bürgermeister Dr. Lutz Franzke feierlich enthüllt wird.

Später werden zwei Straßen im neuen Wohngebiet des ehemaligen
Schwellenwerkes nach Iris Hahs-Hoffstetter und Erwin Hahs benannt.

Quelle: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Königs Wusterhausen

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