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Königs Wusterhausen: „Schule für Alle“ hat mehr Platz

Pressemeldung vom 10. Dezember 2013, 14:32 Uhr

Ein weitere Investition in die Zukunft- sprich in unsrer Kinder ist heute in Königs Wusterhausen fertig gestellt worden, der Erweiterungsbau an der Erich-Kästner-Grundschule. Die Klasse 3 c, die die Gäste im neuen Musikraum mit einem kleine Programm begrüßte, freut sich besonders über die Smart Boards, den Platz und die neuen „Wackelstühle“, ergonomische Stühle mit einer beweglichen Sitzfläche. Die bauliche Erweiterung unter der Überschrift „Schule für Alle“ war notwendig geworden, um Platz für die 437 Schülerinnen und Schüler zu schaffen. Die Grundsteinlegung fand im April im Beisein von Burkhard Jungkamp, Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, statt.

Seit den letzten Jahren läuft der Unterricht vierzügig, d. h. bis zu 4 Klassen wurden eingeschult. Außerdem gibt es,- einmalig in der Gegend – eine Sprachklasse, in denen Kinder, die noch Schwierigkeiten mit der Sprache haben, gesondert gefördert werden.

Im ersten Bauabschnitt wurde ein Aufzug für den barrierefreien und behindertengerechten Zugang eingebaut und der Eingangsbereich umgestaltet. Ein „Zwischenbau“ entstand. Erste Schritte zur Inklusion, die gemäß der UN-Behindertenrechtskonvention das „gemeinsame ziel-differenzierte Lernen von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderungen in der allgemeinen Schule“ ermöglichen soll.

Im zweiten Bauabschnitt folgte dann die Erweiterung: Der zweigeschossige Anbau beherbergt 4 Räume a 75 qm, die variabel sind. Daneben befinden sich jeweils Lagerräume für Schulmaterial, die mit einer Schiebetür vom Klassenzimmer getrennt werden können. Überall sind Smart Boards installiert. Oben befindet sich noch ein Lehrervorbereitungsraum, der gleichzeitig als Krankenzimmer dienen kann. Es besteht eine direkte Anbindung an das vorhandene Treppenhaus auf sehr kurzem Weg. Selbstverständlich sind beide Geschosse des neuen Anbaus barrierefrei gestaltet.

Die Parterreräume im „alten“ Schulgebäude haben wieder eine direkte Verbindung mit der Freifläche, deren Nutzung auch hier in die Funktion einbezogen werden kann.

Für diese ca.1,11 Millionen Euro teuren Investitionen sind keine Fördermittel geflossen, die Kosten trägt die Stadt Königs Wusterhausen. Gut angelegtes Geld und eine deutliche Steigerung der Unterrichtsqualität, meinte Bürgermeister Dr. Lutz Franzke.

Derzeit werden die Außenanlagen, Stellplätze und die Regenentwässerung geplant. Die Außenanlagen sollen in den Sommerferien 2014 neu gestaltet werden. Die Ausführung der Außenanlagen wird sich nach derzeitigem Planungsstand über 2 Bauabschnitte erstrecken, so dass der 2. Bauabschnitt nach Bereitstellung der dafür notwendigen Mittel in 2015 ausgeführt werden soll. Dann ist wieder ein großer Schritt zu mehr Lebensqualität in Königs Wusterhausen getan.

Quelle: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Königs Wusterhausen

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