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Königs Wusterhausen: Sprechstunde zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur

Pressemeldung vom 6. Dezember 2010, 11:47 Uhr

Die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD) bietet Beratungen für Bürgerinnen und Bürger an, die unter der SED-Diktatur gelitten haben und durch Maßnahmen des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit in ihren Rechten verletzt worden sind.

Zur nächsten Sprechstunde der Brandenburger Landesbeauftragten
am 14.12.2010 in der Zeit von 11:00 bis 17:00 Uhr
im Haus 2 der Stadtverwaltung in 15711 Königs Wusterhausen, Karl-Marx-Straße 23, Raum 204 sind betroffene und interessierte Bürgerinnen und Bürger eingeladen.

In Einzelgesprächen haben Betroffene die Möglichkeit, ihre eigenen Schicksale, ihre Erfahrungen und Erlebnisse zu schildern und können sich nach Möglichkeiten erkundigen, wie ihnen geholfen werden kann bzw. wie sie ihre Rechte geltend machen können.

In den klärenden Gesprächen können insbesondere Fragen gestellt werden
– zur Einsicht in Akten des ehemaligen MfS nach dem Stasi-Unterlagen-Gesetz

– zu Archiven, in denen sich wichtige Unterlagen aus der Zeit der ehemaligen DDR befinden (z.B. zur Klärung von Rentenversicherungszeiten)
– zur Rehabilitierung und Wiedergutmachung von SED-Unrecht nach den SED-Unrechtsbereinigungsgesetzen: dem Strafrechtlichen, Verwaltungsrechtlichen und Beruflichen Rehabilitierungsgesetz

– zur Behandlung verfolgungsbedingter Gesundheitsschäden

– zu allgemeinen Fragen und Problemen zur Tätigkeit des früheren MfS.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger, die nicht zum Termin erscheinen können, wenden sich bitte telefonisch an die Brandenburger Landesbeauftragte unter (0331) 237 292 20 oder auch per e-mail an aufarbeitung@lakd.brandenburg.de. Hier sind auch Informationen zu den nächsten Beratungsangeboten in der Nähe ihres Wohnortes erhältlich.

Quelle: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Königs Wusterhausen

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