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Oberspreewald-Lausitz: 15 Jahre Tradition – Fahnenhissen der Kreisverwaltung anlässlich „NEIN zu Gewalt an Frauen“

Pressemeldung vom 16. November 2015, 11:40 Uhr

Jährlich am 25. November wird weltweit der internationale Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ begangen. Der Verein „Terre des Femmes e.V. Menschenrechte für die Frau“ initiierte 2001 anlässlich diesen Tages eine bundesweite Fahnenaktion, um ein Zeichen für ein freies und gewaltloses Leben von Frauen und Mädchen zu setzen. Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz beteiligt sich von Anfang an und damit in diesem Jahr zum 15. Mal in Folge.

Am Morgen des Gedenktages hisst die Kreisverwaltung die Fahne mit der Aufschrift „Frei leben – ohne Gewalt an Frauen“ vor dem Landratsamt am Standort Dubinaweg in Senftenberg. Bis zum 2. Dezember wird sie dort zu sehen sein. Erneut unterstützen in diesem Jahr in OSL auch mehrere Kommunen die Aktion: So wehen die Fahnen auch vor den Rathäusern in Senftenberg, Lauchhammer, Großräschen, Calau, Lübbenau/Spreewald und den Mehrgenerationshäusern in Lauchhammer und Großräschen.

Der Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ geht auf den 25. November 1960 zurück, als drei Widerstandskämpferinnen durch den Geheimdienst der Dominikanischen Republik gewaltsam getötet wurden. Die drei Schwestern kämpften im Untergrund gegen den Diktator Trujillo. Ihr Mut gilt als Symbol für Frauen weltweit. Zu ihrem Gedenken wurde der 25. November zum Internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ ausgerufen. In diesem Jahr lautet das Schwerpunktthema „STOP Frühehen“. Weltweit werden pro Jahr 14,2 Millionen Mädchen vor ihrem 18. Geburtstag verheiratet. Diese Menschenrechtsverletzung betrifft fast 40.000 Mädchen täglich. Der Verein „Terre des Femmes e.V. Menschenrechte für die Frau“ initiierte 2001 anlässlich dieses Tages eine bundesweite Fahnenaktion. Diese Tradition wird bis heute fortgesetzt.

Quelle: Landkreis Oberspreewald-Lausitz

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