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Oberspreewald-Lausitz: Landrat Siegurd Heinze zu Gast in Metallbau- und Malerbetrieb

Pressemeldung vom 11. November 2013, 10:41 Uhr

Unternehmer berichten von guter Auftragslage und Nachwuchssorgen

Die Angebote des regionalen Handwerks finden sowohl bei Unternehmen und Kommunen als auch Privatkunden im Landkreis nach wie vor hohen Anklang. Trotzdem fehle es zunehmend an qualifiziertem Nachwuchs – davon berichteten der Schipkauer Metallbaumeister Dietmar Panczyk und der Lauchhammeraner Malermeister Wolfgang Starke während der jüngsten Unternehmensbesuche von Landrat Siegurd Heinze.

Nachdem der Platz in der Schipkauer Siedlung bald nicht mehr ausreichend war, bezog Metallbaumeister Dietmar Panczyk 1998 seine große Werkhalle samt Bürogebäude in der Klettwitzer Straße in Schipkau. Dort bieten er und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seitdem ein breites Leistungsspektrum in den Bereichen Metallbau und Schlüsselservice an. Qualität wird dabei Großgeschrieben – Davon konnten sich am Donnerstag neben Landrat Siegurd Heinze auch Bärbel Weihmann, Sachgebietsleiterin Wirtschaft und Förderung beim Landkreis, Schipkaus Bürgermeister Klaus Prietzel und Wirtschaftsförderer Jörg Bergander überzeugen.
„Zu unseren Auftraggebern zählen sowohl Unternehmen als auch Kommunen. Wir bekommen aber auch viele kleinere und größere Aufträge von Privatpersonen, so dass wir ganz zufrieden sein können“, verriet der Schipkauer, der im vergangenen Jahr gemeinsam mit Ehefrau Dagmar Panczyk auf 20 Jahre Betriebsjubiläum zurückblicken konnte. Insgesamt 14 junge Menschen haben seit Gründung des Unternehmens die Möglichkeit bekommen, im Betrieb eine Ausbildung zu absolvieren. „Es wird jedoch zunehmend schwieriger, geeigneten und motivierten Nachwuchs zu finden“, lautete das Fazit des Unternehmers, der mittlerweile fünf Angestellte fest beschäftigt.

Von ähnlichen Erfahrungen berichtete auch Malermeister Wolfgang Starke von der Malerbetrieb Starke & Partner GmbH: „Bislang habe ich jedes Jahr sehr motivierte und engagierte Lehrlinge ausbilden können. Einer von ihnen hat bei mir sogar den Weg von der Ferienarbeit über die Ausbildung bis hin zum Meister beschritten und ist nach wie vor für mich tätig. Wir stellen jedoch fest, dass die Qualität der Bewerber im Laufe der Jahre gesunken ist“, bemerkte der Unternehmer, dessen Firmensitz sich in der Naundorfer Straße in Lauchhammer befindet. Trotz der Nachwuchssorgen läuft das Geschäft bislang auch hier gut: Insgesamt sieben Angestellte, darunter ein Auszubildender und drei Meister, erfüllen den Kunden alle Wünsche rund um das Malerhandwerk: „Wir arbeiten viel für Privatpersonen und Gewerbetreibende in Lauchhammer und der näheren Umgebung. Die meisten Aufträge fallen dabei natürlich in den warmen Monaten an“, erklärte der 69-Jährige seinen Gästen Landrat Siegurd Heinze, Bärbel Weihmann und Jörg Rother, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Lauchhammer. Um sich dem Trend anzupassen, besuchen die Mitarbeiter regelmäßig Schulungen. Zusätzlich wurde das Angebot in den vergangenen Jahren stark erweitert: So werden neben Maler, Tapezier- und Designarbeiten auch Fußbodenverlegung, Innen- und Außendämmung, Pilzsanierung, Trockenbau, Türeinbau, Dachausbau und vieles mehr angeboten.

Die beiden Handwerksbetriebe sind zwei von insgesamt elf klein- und mittelständischen Unternehmen, die der Landrat im Rahmen seiner diesjährigen Herbstbesuche derzeit besucht. Ziel ist es, mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen und sich über Erfahrungen, aber auch über Sorgen und Nöte, auszutauschen. Begleitet wird er dabei von den jeweiligen Hauptverwaltungsbeamten der jeweiligen Kommunen sowie von Bärbel Weihmann, Sachgebietsleiterin Wirtschaft und Förderung beim Landkreis. Die nächsten Besuche führen den Landrat am 14. November nach Schwarzheide und Ruhland.

Quelle: Landkreis Oberspreewald-Lausitz

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