Energiewechsel

Oranienburg: Mögliche Entschärfung „Am Alten Hafen 13“

Pressemeldung vom 29. September 2016, 16:08 Uhr

Derzeit wird die Öffnung von zwei Bombenverdachtspunkten auf dem Grundstück „Am alten Hafen 13“ vorbereitet. Nach Auswertung aller Untersuchungsergebnisse, u.a. durch das UltraTEM-Verfahren, werden die Punkte vom Kampfmittelbeseitigungsdienst als klärungsbedürftig eingeschätzt. UltraTEM erlaubt eine Aussage zur geometrischen Form des bei der Suche gefundenen metallischen Gegenstandes. Die möglichen Bomben befinden sich in sieben bzw. acht Metern Tiefe und werden innerhalb von Spundwandkästen geöffnet. Nach jetzigem Kenntnisstand kann für Mittwoch, 12. Oktober, eine Identifizierung erwartet werden. Sollte es sich um Bombenkörper handeln, wird sofort der gefährdete Bereich im Radius von ca. 100 Metern um die Fundstelle gesperrt. In diesem Bereich befinden sich zahlreiche Wohngrundstücke. Die Bewohner wurden bereits informiert. Der Bahnverkehr müsste dann ebenfalls bis zum Ende der Maßnahme am Folgetag unterbrochen werden, der Oder-Havel-Kanal wird in diesem Bereich auch komplett gesperrt. Die Lehnitzstraße hingegen bleibt weiterhin befahrbar.

Für den Fall, dass tatsächlich eine Bombe oder sogar zwei Bomben bzw. Bombenteile festgestellt werden, finden am Donnerstag, 13. Oktober, die Entschärfungen statt. Das wären dann die 197. und ggf. 198. Bombenneutralisierung nach der Wende. Der Sperrkreis, der dem vom 3. August gleicht, würde ab 8 Uhr nach außen gesichert werden. In diesem 1000-Meter-Bereich sind knapp 4 000 Personen gemeldet. Auch befinden sich die Kita „Falkennest“ und die Kita Lehnitz sowie die Friedrich-Wolf-Grundschule und der dortige Hort im Sperrkreis. Wenn zwei Entschärfungen durchzuführen sind, müssen diese aus Sicherheitsgründen nacheinander vorgenommen werden. Insofern wird der Sperrkreis – trotz Einsatz eines zweiten Entschärfungstrupps – erst gegen 18.00 Uhr aufgehoben werden können.

Bitte beachten: Der genannte Zeitplan ist witterungsabhängig, dadurch können sich jederzeit Veränderungen ergeben. Auch kann im Vorfeld nicht ausgeschlossen werden, dass die Sperrung unter Umständen länger dauert, weil im Laufe der Arbeiten eine Sprengung notwendig wird oder weil es bei der Kontrolle des Sperrkreises oder der Entschärfung zu Verzögerungen kommt.

Weitere Details werden in der nächsten Woche mitgeteilt.

Quelle: Stadt Oranienburg

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