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Oranienburg: Viele Bewerbungen für den Oranienburger Toleranzpreis 2012

Pressemeldung vom 6. Dezember 2011, 13:34 Uhr

Preisverleihung am 20.4.2012 in der Orangerie im Schlosspark

19 Bewerbungsmappen für den zweiten „Oranienburger Toleranzpreis“ fanden aus den verschiedensten Ecken Brandenburgs ihren Weg in das Büro des Oranienburger Bürgermeisters. Dabei reichen die Facetten der Bewerbungen von Einzelinitiativen über mehrtägige Projekte bis hin zu langjährigem Engagement für gelebte Demokratie. Mit dem Preis ehren die Stadt Oranienburg und die Gedenkstätte und das Museum Sachsenhausen gemeinsam vorbildliche Aktivitäten für historisches Erinnern, Toleranz und Vielfalt.

Die zum Teil sehr umfangreichen Bewerbungsunterlagen werden jetzt im Detail gesichtet, auch eine formale Vorprüfung findet statt. Anfang April 2012 wird eine qualifizierte Jury, zu der neben den Vertretern von Stadt und Gedenkstätte auch Überlebende sowohl des Konzentrationslagers als auch des sowjetischen Speziallagers sowie Medienvertreter gehören sollen, über den Träger des zweiten „Oranienburger Toleranzpreises“ entscheiden. Der Preis ist mit 3000 Euro dotiert.

Die Verleihung des Preises wird anlässlich des 67. Jahrestages der Befreiung der Häftlinge des Konzentrationslagers Sachsenhausen am 20.4.2012, um 19 Uhr in der Orangerie im Schlosspark stattfinden. Die Preisverleihung, der reisträger sowie alle übrigen Bewerber sollen anschließend in einer Broschüre dokumentiert werden.

Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke:

„Ich freue mich über das erneut große Interesse am Oranienburger Toleranzpreis! Gerade in Zeiten, in denen rechtsextremer Terror, Neonationalsozialismus und die mangelnde gesellschaftliche Auseinandersetzung damit im Mittelpunkt steht, machen die beworbenen Projekte Mut. Sie zeigen, dass es auch ein großes Engagement gegen Rassismus und Ausgrenzung in der Brandenburger Bevölkerung gibt, das wir fördern wollen. Dies ist vor allem die Aufgabe der Bundesregierung, aber auch das Land Brandenburg sowie wir als Kommunen wollen unseren Anteil leisten. Den Oranienburger Toleranzpreis verstehe ich dabei als einen wichtigen Beitrag.“

Der Leiter des Museums und der Gedenkstätte Sachsenhausen, Prof. Dr. Günter Morsch, ergänzt:

„Der ‚Oranienburger Toleranzpreis‘ geht in die zweite Runde, und wir freuen uns über zahlreiche Bewerbungen von Nah und Fern. Die Vielfalt des bürgerschaftlichen Engagements, die sich darin widerspiegelt, ist beeindruckend und stellt die Jury vor eine schwierige Aufgabe.“

Quelle: Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung der Stadt Oranienburg

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