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Potsdam: Gedenken und Erinnern stärken

Pressemeldung vom 9. Februar 2017, 13:44 Uhr

Das Erinnern an die Verbrechen des deutschen Faschismus von 1933 bis 1945 darf nicht nachlassen, das ist meine feste Überzeugung, ganz im Gegenteil brauchen wir die fortdauernde Stärkung. Deshalb setze ich mich seit vielen Jahren als Mitglied des Landtages Brandenburg und auch während der Zeit als Regierungsmitglied für eine finanzielle Ausstattung ein, die der nationalen und internationalen Bedeutung der Gedenkstätte Ravensbrück gerecht wird. Darum erfüllt es mich mit Genugtuung, dass die rot/rote Landesregierung, die beachtliche Fördersumme von 350.000 Euro für die weitere Erschließung des historischen Lagergeländes bereitgestellt hat.

Es sind nur noch wenige, die aus eigenem Erleben von dem Grauen im Frauen-KZ Ravensbrück berichten können. Umso wichtiger ist es, diese als Orte des Gedenkens und des Mahnens zu erhalten. Mögen die folgenden Generationen aus ihnen die Kraft und das Wissen schöpfen können, eine Wiederholung nicht zuzulassen. Das ist eine Pflicht gegenüber den Opfern und gegenüber ihren Kindern und Kindeskindern, und es ist eine Pflicht der gesamten Gesellschaft.

Das Wiederaufleben rassistischen, nationalistischen, antisemitischen und ausländerfeindlichen Gedankengutes muss ein Weckruf sein an alle, die meinen, es sei mehr als siebzig Jahre nach der Zerschlagung der Naziherrschaft vielleicht schon genug getan für Erinnerung und Gedenken.

Die Linksfraktion im Brandenburger Landtag dankt ausdrücklich der Leiterin der Mahn-und Gedenkstätte, Frau Dr. Insa Eschebach und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die überzeugende Gestaltung und Weiterentwicklung der Gedenkstättenarbeit in Ravensbrück.

Quelle: DIE LINKE.

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