Energiewechsel

Prenzlau: Abbruch der Fußgängerbrücke Brüssower Straße

Pressemeldung vom 2. November 2010, 13:22 Uhr

Prenzlau (spz). In der Zeit vom 2. November bis zum 12. November kommt es auf Grund des Rückbaus der Fußgängerbrücke in der Brüssower Straße zu einer Sperrung des Gehwegbereiches ab der Brüssower Str. 2 bis zur Bahnanlage und einer halbseitigen Sperrung der Straße östlich der Gleisanlage.
Im Bereich der Dr.-Lena-Ohnesorge-Straße bittet die Stadt alle Verkehrsteilnehmer um Rücksichtnahme, da es beim Rückbau des in diesem Straßenabschnitt befindlichen Treppenaufganges und des Fundamentes zu kurzzeitigen Einschränkungen im Straßenbereich kommen kann.
Bereits vor dem Abbruch erfolgt durch die beauftragte Firma ITG Stralsund (Ingenieur- Tief- und Gleisbau) eine sogenannte Leichterung der Brücke, d. h. Beläge und Anbauteile werden zurückgebaut. Der Abbruch selbst kann nur während einer Sperrung der Bahngleise bei abgeschalteter Oberleitung stattfinden. Dies ist in den Nächten vom 2. November bis 5. November jeweils von 0.50 Uhr bis 3.40 geplant.
Die Abbruchtechnologie sieht vor, den genieteten Brückenüberbau mit einem Autodrehkran anzuheben und auf eine vorbereitete Fläche außerhalb der Bahnanlagen abzulegen. Dort wird die Stahlkonstruktion zerlegt und zum Transport verladen.
Die Brücke musste bereits im Mai 2009 gesperrt werden, da die Verkehrssicherheit aufgrund des schlechten baulichen Zustandes nicht mehr gewährleistet werden konnte.
Zur Aufrechterhaltung der direkten kurzen Anbindung der östlichen Stadtteile Georg-Dreke-Ring, Robert-Schulz-Ring und Siedlung mit etwa 5 000 Einwohnern wurden verschiedene Varianten geprüft.
Die Reparatur der vorhandenen Brücke ist nicht wirtschaftlich und könnte nur während längerer Gleissperrungen erfolgen, die konstruktive Ausbildung weist Schwachstellen auf und auch mit einer Reparatur kann eine Barrierefreiheit nicht erreicht werden.
Ein Brückenneubau erfordert aufgrund der vorhandenen Oberleitungen und der zu beachtenden Vorschriften eine große Bauhöhe, die sich in der Folge auf den Aufwand zur barrierefreien Ausbildung auswirkt. Neben hohen Baukosten fallen für eine neue Brücke auch hohe Folgekosten an. Als weitere Varianten wurde der Neubau eines Tunnels am Standort der jetzigen Brücke bzw. in der Nähe des Bahnhofsgebäudes geprüft. Dabei fiel die Entscheidung auf

Quelle: Kreisstadt Prenzlau

Share on Facebook Share on Google+

 Hinweis