Energiewechsel

Prenzlau: Alle Akteure werden an einen Tisch gebeten

Pressemeldung vom 15. August 2011, 08:58 Uhr

Fortschreibung des Regenwasserkonzeptes

Prenzlau (spz). Der häufige Niederschlag in den vergangenen Tagen und Wochen hat die Uckermark-Kreisstadt mit ihren Ortsteilen erneut vor Herausforderungen gestellt. „Es gibt diesbezüglich immer wieder Brennpunkte, auch wenn es in der Vergangenheit bereits an mehreren Stellen gelungen ist, durch verschiedene Maßnahmen die Situation zu entschärfen“, erklärt Bürgermeister Hendrik Sommer.
So werde das Regenwasserkonzept der Stadt gemeinsam mit allen beteiligten Akteuren ständig fortgeschrieben. Bereits seit 2000 arbeiten die Stadtwerke im Rahmen von Baumaßnahmen kontinuierlich an der Verbesserung der Regenwasserableitung in der Kernstadt. In Vorbereitung der Landesgartenschau werden im Zuge von Bauprojekten rund 550 000 Euro in den Ausbau von Kanälen gesteckt; es wurde das Rückstauvolumen im Igelpfuhl erhöht und eine zusätzliche Leitung mit Drosselschieber unter der Hochstraße Brüssower Allee eingebaut. Durch den Wasser- und Bodenverband Uckersee erfolgte außerdem in diesem Jahr die Erhöhung und Ausbesserung eines Teils des Dammes und der Böschung zwischen Quillow und Faulem Graben. Perspektivisch soll hier die Ucker auch noch ausgebaggert und das Flussbett verbreitert werden.
„Wo weiterer Handlungsbedarf ist, analysieren wir und reagieren“, so Bürgermeister Sommer, der deshalb demnächst wieder alle Beteiligten an den regelmäßig stattfindenden „runden Tisch“ bittet, um insbesondere die Problematik der Durchlässigkeit der Abflüsse am Bahndamm der ehemaligen Bahnstrecke Prenzlau/Templin – hinter dem Aschplatz zu den Schlängelteichen – in den Fokus zu rücken. „Daran arbeitet die Verwaltungsspitze prioritär“, versichert das Stadtoberhaupt.

Quelle: Kreisstadt Prenzlau

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