Energiewechsel

Prenzlau: Bauprojekt „Kulturdreieck“ zum Abschluss gebracht

Pressemeldung vom 16. November 2010, 15:00 Uhr

Bergstraße wurde offiziell übergeben
Prenzlau (spz). „Mit Beendigung der Bauarbeiten und der offiziellen Übergabe der Bergstraße sind gleichzeitig die Arbeiten im Ensemble des Kulturdreiecks zwischen Uckerpromenade, Seeweg, dem Parkplatz am Seebad, dem Seebad selbst, dem Areal um die Freilichtbühne, Rathaus, Uckerseehalle und Friedhofstraße abgeschlossen“, so Bürgermeister Hendrik Sommer am Montagabend. Er bedankte sich bei allen Beteiligten für die fleißige Arbeit in den vergangenen Monaten. Seit Mai dieses Jahres war die Bergstraße gesperrt und wurde – auf Grund des mangelhaften Straßen- und Gehwegzustandes – grundhaft ausgebaut.
„Die alte Fahrbahn war mit Großpflaster befestigt. Die Straße verfügte über keine funktionstüchtige Regenentwässerung“, beschreibt Kerstin Oyczysk, Leiterin des Amtes für Hoch- und Tiefbau, den Zustand vor der Baumaßnahme. Nun wurde der gesamte Straßenbereich neu aufgeteilt. „Die neue Fahrbahn ist sechs Meter breit. Beidseitig der Fahrbahn wurden Längsparkplätze mit einer Breite von zwei Metern angelegt. Es schließt sich der Gehwegbereich mit der neuen Beleuchtung an. Die Aufwertung des Straßenraumes erfolgte durch die Neupflanzung von 22 Rotdornbäumen.“
Bei der Planung wurde, so Oyczysk, Wert auf den Erhalt des Charakters der Straße gelegt. „So wurden unter anderem die ausgebauten Natursteinmaterialien für den Bau der neuen Straße wieder verwendet. Die Gehwege haben einen neuen Belag mit ‚Berliner Platte‘ erhalten.“
Im Zuge der Baumaßnahme erfolgten auch die Erneuerung des Regenwasserkanals, der Straßenbeleuchtung, der Trinkwasserleitung und der Schmutzwasserleitung. Für die Stadtwerke Prenzlau GmbH verlegte die Firma Melms den Schmutzwasserkanal und die Firma Kolodzig die Trinkwasserleitung. Weiterhin in die Baumaßnahme eingebunden waren die Straßen- und Tiefbaugesellschaft mbH Ernst Röwer (Krackow) und die Firma Elektro-Gottschalk, die für die Straßenbeleuchtung verantwortlich zeichnete. Mit der Planung für die Regenentwässerung und die Straße wurde das Ingenieurbüro Pauls beauftragt; die Planung für die Straßenbeleuchtung oblag dem Ingenieurbüro Stadler.
Das Projekt wurde gefördert im Rahmen von Stadtumbau Ost, Teilprogramm „Aufwertung“. Die Gesamtkosten liegen bei ca. 490 000 Euro, wovon 160 000 Euro gefördert wurden.

Quelle: Kreisstadt Prenzlau

Share on Facebook Share on Google+

 Hinweis