Energiewechsel

Prenzlau: Brummis müssen langsam fahren

Pressemeldung vom 9. Mai 2011, 12:47 Uhr

Mit 30 nachts durch Prenzlau

Prenzlau (spz). „Ein erster Schritt ist gemacht“, sagt Dr. Andreas Heinrich, Zweiter Beigeordneter der Stadt Prenzlau. Bereits seit geraumer Weile setzt sich die Stadt mit dem Problem des Mautausweichverkehrs, der viele Brummifahrer durch Prenzlau touren lässt, auseinander. „Tagsüber sind die Straßen oft dicht, nachts stören durchbrausende Lkw den Schlaf“, gibt er die Kritik der Prenzlauer wieder. Dem soll jetzt entgegen gewirkt werden. Im Stadtgebiet dürfen Fahrzeuge mit einer Last von mehr als siebeneinhalb Tonnen zwischen 22 und 6 Uhr nur noch 30 Kilometer pro Stunde fahren. „Die Erfahrungen aus Woldegk sind nicht überzeugend. Aber wir sind im Sinne des rechtsstaatlichen Verwaltungshandelns gezwungen, zunächst das mildeste Mittel anzuwenden.“ Unterstrichen werden soll die Regelung, indem das neu angeschaffte Geschwindigkeitsmessgerät nun ebenfalls nachts des Öfteren zum Einsatz kommen soll, um die Einhaltung der Begrenzung zu kontrollieren.
„Natürlich werden wir weiter am Ball bleiben. Denn die Anordnung der 30 kmh bedeutet kaum die Behebung des Problems.“
Gleichzeitig weist Heinrich darauf hin, dass die Tonnagebegrenzung für die Straße An der Schnelle in Vorbereitung ist. „Wie angekündigt, wird hier künftig die Durchfahrt nur noch für Fahrzeuge erlaubt sein, die unter siebeneinhalb Tonnen schwer sind. Allerdings ist bei einer solchen verkehrsrechtlichen Anordnung eine Vielzahl von Formalitäten einzuhalten, die derzeit noch abgearbeitet werden.“

Quelle: Kreisstadt Prenzlau

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