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Prenzlau: Erwerb Brauereigrundstück durch die Stadt Prenzlau

Pressemeldung vom 22. Dezember 2010, 09:13 Uhr

Am 21. Dezember wurde in Berlin der Notarvertrag zum Ankauf des 8061 Quadratmeter großen Brauereigrundstückes durch die Stadt Prenzlau – bzw. deren Treuhänder, die Brandenburgische Stadterneuerungs-Gesellschaft – unterzeichnet. Damit wird in dem langjährigen Bemühen der Stadt um eine Entwicklung des stadtentwicklungspolitisch höchst bedeutenden Areals ein neues Kapitel aufgeschlagen.
Schon seit Anfang der 1990er Jahre hat die Stadt versucht, mit der Eigentümerin eine städtebaulich sinnvolle Bebauungslösung zu finden und den Verfall des denkmalgeschützten ehemaligen Guthauses des St. Sabinenklosters – im Volksmund „Kettenhaus“ genannt – zu stoppen.
Mit der Auslobung des städtebaulich und landschaftsarchitektonischen Ideen- und Realisierungswettbewerbes im Jahre 2009 wurde das Ziel verfolgt, ein zukunftsweisendes Konzept für die Neustadt – das Tor zum Unteruckersee – mit Angeboten für die touristische Nutzung zu erhalten. Die Preisträger, deren Arbeiten seinerzeit in der St. Jacobikirche der Öffentlichkeit präsentiert wurden, legten ein umsetzbares Entwicklungskonzept für das Grundstück vor, welches bis 2013 realisierbare, aber auch langfristige Ziele aufzeigte.
Bis zur Landesgartenschau 2013 soll das Grundstück zusammen mit der Uckerpromenade, dem Parkplatz Fischerstrasse und dem eigentlichen „Tor zum Unteruckersee“ aufgewertet und für Besucher und Bewohner vielseitig nutzbar gemacht werden. Der bereits vorhandene Bauerngarten wird zusammen mit dem geplanten Brau- und Hopfengarten die Prenzlauer Geschichte der einst überregional bekannten Bierbraukunst wieder ins Gedächtnis rufen. Im „Kettenhaus“ soll eine Wandererherberge etabliert werden, die am Schnittpunkt zwischen Fernradweg Berlin-Usedom und der Wasserwanderroute Uckerseen – Stettiner Haff den Rad- und Wasserwanderern ein einfaches Übernachtungsangebot sowie Serviceleistungen anbietet.
Im Ergebnis der nach der Landesgartenschau vorgesehenen baulichen Weiterentwicklung aller drei Baufelder soll eine klare Raumkante zum See mit einer städtischen Promenade entstehen, die für Bewohner und Gäste Prenzlaus eine unverwechselbare Situation und Identität herstellt.
Für die Umsetzung der genannten Maßnahmen sind neben den städtischen Eigenmitteln Fördermittel der Städtebauförderung (Sanierungsgebiet und Stadtumbau) sowie EU-Födermittel vorgesehen.

Quelle: Kreisstadt Prenzlau

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