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Prenzlau: Frühlingsfraßgesellschaft im Stadtforst unterwegs

Pressemeldung vom 19. Juni 2013, 10:20 Uhr

Prenzlau (spz). Alle zehn bis 15 Jahre bekommt der Stadtforst unliebsamen Besuch. Die „Frühlingsfraßgesellschaft“, wie es im forstlichen Fachjargon heißt, macht sich dann breit im Wald. „Dazu gehören unter anderem der große und der kleine Frostspanner, Eichenwickler und Eulenfalterraupen“, erläutert Stadtförster Jens Rackelmann. Vor allem auf Eichen, aber auch Ahorn und andere Laubbäume haben sie es abgesehen. „Was wir dann feststellen, ist ein partieller Kahlfraß.“ Doch Rackelmann kann auch Entwarnung geben: „Den gefürchteten Eichenprozessionsspinner haben wir nicht gesichtet.“
Die „Frühlingsfraßgesellschaft“ stelle laut Rackelmann kein wirkliches Problem dar. „Über den sogenannten Johannistrieb wird der Blattverlust wieder ausgeglichen. Wir hatten Glück mit den Temperaturen und dem Niederschlag im Mai. Die Feuchtigkeit im Boden ist hilfreich beim Nachwachsen, die Blätter können sich neu bilden.“
Dieser Kahlfraß trete, so der Stadtförster, regelmäßig auf. „Alle zehn bis 15 Jahre gibt es Kahlfraßjahre. Das bestätigt auch die Landesforstanstalt in Eberswalde. Rackelmann gibt also Entwarnung. „Es ist nichts Dramatisches. Aber da es viele Besucher im Stadtforst gibt, denen diese Veränderungen auffallen. Deshalb informieren wir.“

Quelle: Stadt Prenzlau

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