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Prenzlau: Gerüchteküche – Bürgermeister bezahlt nicht die Einkäufe von Flüchtlingen

Pressemeldung vom 16. Oktober 2015, 12:15 Uhr

Prenzlau (spz). Als Bürgermeister Hendrik Sommer das erste Mal davon hörte, dass er angeblich die Einkäufe von Flüchtlingen, die an der Supermarktkasse plötzlich kein Geld vorweisen konnten, bezahlt hätte, lachte er und tat dies als Missverständnis ab. Doch das Gerücht verdichtete sich. „Ich wurde von mehreren Seiten angesprochen, ob das denn wahr sei“, so Sommer. „Natürlich nicht!“, setzt er hinzu. Für ihn ist dies klare Stimmungsmache. „Ich bleibe dabei, dass bei uns niemand bevorzugt oder benachteiligt wird. Weder Deutsche noch Flüchtlinge.“ Die Verbreitung solcher Unwahrheiten scheint eine Masche zu sein. „Auf der jüngsten Sitzung des Netzwerkes Integration Uckermark in Schwedt erfuhren wir, dass solche Geschichten auch in anderen Orten über die Bürgermeister und andere Zuständige erzählt werden“, erklärt Pressesprecherin Alexandra Martinot.

Quelle: Stadt Prenzlau

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