Energiewechsel

Prenzlau: Geschäftserweiterung Dank KMU-Förderung

Pressemeldung vom 28. Januar 2011, 10:53 Uhr

Prenzlau (spz). Mittlerweile sind es zehn Unternehmen, die in Prenzlau von der sogenannten KMU-Förderung profitierten. „‚KMU‘ steht für klein- und mittelständische Unternehmen“, erläutert Susanne Ramm von der Wirtschaftsförderung der Stadt. „Seit 2009 und noch bis 2013 haben Unternehmen die Möglichkeit, KMU-Anträge im Rathaus zu stellen. Der Grundfördersatz beträgt 30 Prozent. Wenn zusätzlich Ausbildungs- bzw. Arbeitsplätze geschaffen werden, sind es sogar 45 Prozent. Oben drauf gibt es noch mal eine Förderung von fünf Prozent der Gesamtsumme durch die Stadt Prenzlau“, so Ramm.
Zu den über die KMU-Förderung unterstützten Einzelhandelsfachgeschäften gehört auch „Ickes Sportswear“. „Damit konnte ein Geschäft gefördert werden, das bereits viele Jahre in Prenzlau ansässig und seit Bestehen des Friedrichstraßen-Centers direkt in der City vertreten ist.“
Mit Hilfe der KMU-Förderung, so ist von Geschäftsführer Carsten Icke zu erfahren, konnte mehr Platz für die Warenpräsentation geschaffen werden. Dadurch wiederum war es möglich, die Kollektion zu erweitern und sich auf neue Kundengruppen zu orientieren. „Umbauen und das Outfit unseres Geschäftes verändern, wollten wir soundso.“ Der KMU-Antrag war bereits gestellt, als dann die Geschäftsaufgabe durch „Mäc Geiz“ im Friedrichstraßen-Center die gesamte Raumsituation noch einmal veränderte und die Chance bestand, vorhandene Geschäfte flächenmäßig zu erweitern. Bürgermeister Hendrik Sommer setzte sich dafür ein, dass die Inhaber des Geschäftshauses der Idee zustimmten und „Ickes Sportswear“ die Vergrößerung der Ladenfläche ermöglichten. „Wir haben den Förderantrag erweitert und die erhoffte Zusage bekommen“, so Carsten Icke.
„Die KMU-Förderung ist eine sehr praktische Form der Wirtschaftsförderung“, erklärt Bürgermeister Hendrik Sommer, der die intensive Begleitung, Beratung und Unterstützung von Einzelhändlern, Gewerbetreibenden und Unternehmen als immens wichtig ansieht. „Von daher ist es erfreulich, dass nicht nur die Resonanz auf das Förderprogramm sehr gut ist, sondern auch der Kontakt zur Investitionsbank des Landes Brandenburg, die die Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung – kurz: EFERE – vergibt, unkompliziert läuft.“
Hilfreich sind die KMU-Förderungen bisher vor allem für Geschäfte gewesen, die umgezogen sind, sich erweitert haben, wo Inhabernachfolgen stattfanden bzw. Existenzgründungen erfolgten. „Eine Einschränkung allerdings bildet die Gebietskulisse, die vorgegeben ist“, so Susanne Ramm. So sei das Programm auf innerstädtische Unternehmen orientiert. Sie haben die Möglichkeit, darüber beispielsweise neue Sicherheitsausstattungen, Kassensysteme und PC-Technik anzuschaffen, Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten durchführen zu lassen, Erweiterungen und Planungsleistungen zu bezahlen, teilweise Marketingmaßnahmen zu realisieren, Geld in die Außenwerbung und -gestaltung zu stecken oder in Mobiliar und Ausstattungsgegenstände zu investieren. Interessant, so ist Bürgermeister Sommer überzeugt, wird diese Fördermöglichkeit vor allem auch im Zuge der Marktbergbebauung. Er ermuntert aber auch jene Unternehmen, die außerhalb der Gebietskulisse ansässig sind, die Möglichkeiten der Fördermittelberatung durch die Wirtschaftsförderung im Rathaus zu nutzen. „Die Mitarbeiterinnen stehen Interessenten mit Rat und Tat zur Seite und verstehen sich als Lotsen, die durch den Bürokratie-Dschungel führen.“
Neu im Sortiment von „Ickes Sportswear“ sind seit der Erweiterung die Reihe s.Oliver, Woman Casuals und Tom Tailor Denim Herren. „Damit ergänzen wir die bisher schon angebotene attraktive Damenmode, und im Herrenbereich wird sozusagen die Lücke zwischen Kindern und jungen Erwachsenen geschlossen. Tom Tailor Denim ist junge Mode für junge Männer, denen es wichtig ist, gut auszusehen und die einen Look bevorzugen, der trendy und cool ist. Den Schwerpunkt der Kollektion bilden Denim-Lifestyle-Produkte wie Shirts, Sweatshirts, Jackets, Hosen und Sweaters.“
Umbau und Geschäftserweiterung, so Carsten Icke, habe man vor allem den Kunden zu verdanken. „Sie haben auch dafür gesorgt, dass wir mit der Idee, große Marken in eine relativ kleine Stadt wie Prenzlau zu holen, Erfolg hatten und haben. Immerhin handelt es sich hierbei um Firmen, die hohe Ansprüche stellen, was die Präsentation der Waren und die vorhandene Verkaufsfläche anbelangt.“ Durch die Vergrößerung, so fügt der junge Geschäftsführer hinzu, suche man nun auch Personal für Vollzeit- wie auch Teilzeitarbeit. „Noch sind wir nicht fündig geworden. Es lohnt sich also, vorbeizukommen, sich vorzustellen und die Bewerbungsunterlagen abzugeben.“

Quelle: Kreisstadt Prenzlau

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