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Prenzlau: Künftige ABC-Schützen müssen angemeldet werden

Pressemeldung vom 8. Januar 2013, 13:06 Uhr

Prenzlau (spz). Auf der Grundlage des Brandenburgischen Schulgesetzes und der Satzung über die Schulbezirke für Grundschulen in Trägerschaft der Stadt Prenzlau, beginnt für Kinder, die bis zum 30. September 2013 das sechste Lebensjahr vollendet haben, am 1. August 2013 die Schulpflicht. „Schulpflichtig ist, wer im Land Brandenburg seine Wohnung oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. Auch ausländische junge Menschen, denen aufgrund eines Asylantrags der Aufenthalt im Land Brandenburg gestattet ist oder die hier geduldet werden, sind schulpflichtig“, erläutert Dr. Eckhard Blohm, Leiter des Amtes für Bildung, Kultur und Soziales.
„Auf der Grundlage des Brandenburgischen Schulgesetzes können auch Kinder, die vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2013 das sechste Lebensjahr vollenden, auf Antrag der Eltern eingeschult werden. In begründeten Ausnahmefällen können Kinder aufgenommen werden, die nach dem 31. Dezember, jedoch vor dem 01. August des folgenden Kalenderjahres das sechste Lebensjahr vollenden. Entsprechende Anträge müssen gesicherte Nachweise zum Entwicklungsstand des Kindes enthalten. Die Entscheidung darüber trifft die Schulleiterin bzw. der Schulleiter.“
Unbedingt zu beachten sei, so Blohm, dass die Anmeldungen gemäß Grundschulverordnung durch persönliches Vorstellen des Kindes und grundsätzlich an der zuständigen Grundschule zu erfolgen haben.
Anträge auf Einschulung an einer anderen als der zuständigen Grundschule innerhalb der Schulbezirke der Stadt Prenzlau sind für das Schuljahr 2013/2014 schriftlich an das Amt für Bildung, Kultur und Soziales der Stadt Prenzlau zu stellen.
Vordrucke für diese Antragsstellung sind nur in den Grundschulen erhältlich, an denen das Kind anzumelden ist.
Können Eltern die Anmeldetermine nicht wahrnehmen, sind mit den Schulleitungen gesonderte Termine zu vereinbaren. In diesem Falle wird darum gebeten, die jeweilige Schule nicht am festgelegten Anmeldetag anzurufen.
Gemäß Grundschulverordnung können Eltern ihr Kind auch an einer Ersatzschule anmelden. „Darüber haben sie jedoch unverzüglich die örtlich zuständige Schule zu informieren. Über die Aufnahme an der Ersatzschule haben die Eltern die zuständige Grundschule bis zum 30. April des Jahres der Einschulung zu unterrichten. In dem Fall entfällt die Antragpflicht bei der Stadt Prenzlau“, erläutert der Amtsleiter.

Quelle: Stadt Prenzlau

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