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Prenzlau: Prenzlau bleibt Garnisonsstandort

Pressemeldung vom 9. November 2011, 15:38 Uhr

Prenzlau (spz). Mit großer Erleichterung aber auch mit Stolz reagierten Prenzlaus Bürgermeister Hendrik Sommer und Oberstleutnant Peter Bomhardt, Standortältester der Uckermark-Kaserne und Kommandeur des Fernmeldebataillons 610 auf die Entscheidung des Bundesverteidigungsministeriums zum Erhalt des Prenzlauer Garnisonsstandortes und die Aufstockung um weitere 30 Bundeswehrangehörige. „Damit kann weit mehr als eine Tradition fortgesetzt werden“, so Sommer, der von Ministerpräsident Matthias Platzeck persönlich über den Verbleib der Soldaten in Prenzlau informiert wurde. „Die Bundeswehr ist Teil der Uckermark-Kreisstadt. Sie war insbesondere in der jüngsten Vergangenheit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die gesamte Uckermark. So waren vor allem Firmen aus der Region an den aktuellen Baumaßnahmen in der Kaserne beteiligt. Die Bundeswehr vor Ort unterstreicht aber auch die Bedeutung Prenzlaus als Anker im ländlichen Raum und als Kreisstadt. Viele Soldaten, die hier stationiert sind, haben mit ihren Familien die Uckermark und insbesondere Prenzlau als ihren Lebensmittelpunkt gewählt. Sie haben sich integriert, sind Teil des Lebens unserer Stadt.“
Erst im vergangenen Jahr haben die Stadt und das Fernmeldebataillon 610 einen Patenschaftsvertrag unterzeichnet, der das gute Miteinander; die regionale Verbundenheit der Soldatinnen und Soldaten und die Akzeptanz, das Verständnis und Interesse der Prenzlauer an „ihren“ Soldaten unterstreicht. „Dieser Vertrag existiert nicht nur auf dem Papier. Die Unterzeichnung war ein wichtiger und dennoch formaler Akt. Es ist vor allem das gelebte Miteinander, das zählt“, so Sommer.
„Wir fühlen uns in Prenzlau aufgenommen und als Teil der Bevölkerung der Stadt, in der das Geschehen in der Uckermark-Kaserne wichtiger Aspekt gesellschaftlichen und politischen Lebens ist. Immer wieder wurde den Soldatinnen und Soldaten in den vergangenen Jahren deutlich gezeigt, dass sie dazugehören“, so Oberstleutnant Bomhardt, der auf die rege Teilnahme an öffentlichen Gelöbnissen, auf die Resonanz auf die von der Bundeswehr veranstalteten Weihnachts-Benefizkonzerte und die gemeinsamen Neujahrsempfänge wie zahlreiche andere gemeinsame Aktivitäten verweist. „Soweit uns dies im Rahmen unserer eigentlichen Aufgaben möglich ist, bringen wir uns ein und integrieren uns in das städtische Leben.“
Um diese Gemeinsamkeit zu demonstrieren, sind Bürgermeister Hendrik Sommer und seine beiden Beigeordneten Marek Wöller-Beetz und Dr. Andreas Heinrich extra ins polnische Walcz gefahren, wo die Soldaten des Fernmeldebataillons unter Führung ihres Kommandeurs an einer Übung des Multinationalen Corps teilnahmen. „Damit wollten wir gerade im Zusammenhang mit der Standortentscheidung die Nähe und Verbundenheit unterstreichen und dokumentieren, dass wir das bisher ausgezeichnete Miteinander künftig fortsetzen werden“, so Sommer.

Quelle: Kreisstadt Prenzlau

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