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Prenzlau: Raritäten, Kunst und Kuriositäten kamen in der Weinscheune unter den Hammer

Pressemeldung vom 21. November 2014, 12:13 Uhr

„1 583 Euro Reinerlös“, gibt Marek Wöller-Beetz die Summe an, die am Donnerstagabend bei „Kunst & Kuriosa“ in der Weinscheune zusammen kam. „Das Geld wird geteilt und geht hälftig an den Förderverein der Diesterweg-Grundschule und auf das Spendenkonto für die ‚Große Woge'“, so der Auktionator des Abends. Musikinstrumente und Bilder kamen unter den Hammer, ein Mikroskop wurde versteigert, ein Pelzmantel gleich als passendes Outfit für ein Fotoshooting mitgegeben, zum Wellnessgutschein gab es Handtücher dazu. Ein Spinnrad fand neue Besitzer ebenso wie ein Weinregal. Zu den besonderen Objekten des Abends gehörte zweifelsohne ein Kalender für das Jahr 2015 mit Fotos, die der im Dezember letzten Jahres verstorbene Journalist Oliver Spitza, der die Versteigerung „Kunst & Kuriosa“ in Prenzlau und auch Fürstenwerder seinerzeit ins Leben rief und etablierte, aufgenommen hatte. Der Kalender, so Wöller-Beetz, sei ein Unikat. „Es wurde nur ein Exemplar gedruckt.“ Rar sind auch die „echten“ Bilder des Prenzlauer Stadtmalers Erich Rose. Denn selten verkauft er seine Originale. Für „Kunst & Kuriosa“ jedoch hat er wieder eines – die Ansicht von St. Sabinen – bereitgestellt. Ebenso zu den besonderen Offerten des Abends gehörte der Gutschein des Hotel „Uckermark“ für ein Vier-Gänge-Menü für vier Personen. „Der Küchenchef kommt zu ihnen nach Hause. Sie müssen nichts einkaufen oder vorbereiten. Er will nur wissen, wo die Küche ist“, warb Wöller-Beetz und knackte mit diesem „Objekt“ denn auch ein zweites Mal die 100-Euro-Grenze. Einen „Hausbesuch“ gibt es auch von Gudrun Haffer. Sie wird bei Ingrid und Eckhard Kirst zu Gast sein, um das Ehepaar mit einem Dia-Vortrag über Prenzlau zu unterhalten. „Wir freuen uns schon riesig darauf“, sagen die beiden unisono. Ihr „Wunschobjekt“ konnten auch Dörte und Andreas Ballin mitnehmen. Sie ersteigerten den Fotokalender mit Arbeiten von Oliver Spitza. Bereits vorab stand für die beiden fest: „Den wollen wir unbedingt haben.“ Und Gisela Luplow freute sich nicht nur über Violine und Akkordeon, sondern auch den Gutschein für die Unterhaltungskonzerte der „Preußen“.
„Mir fällt ein Stein vom Herzen“, gesteht Auktionator Marek Wöller-Beetz nach der Veranstaltung, als viele ihm auf die Schulter klopfen und sagen: „Gut gemacht!“ Einfach war es für ihn nicht. Oliver Spitza hatte sich mit seiner Art als Auktionator einen Namen gemacht. „Er war unverwechselbar und ich hätte mich auch nicht darauf eingelassen, wenn wir nicht im vergangenen Jahr noch überlegt hätten, mal gemeinsam eine Versteigerung durchzuführen.“ Dass erneut ein stattliches Sümmchen das Spendenkonto für die „Große Woge“ anwachsen lässt, freut den Kämmerer der Stadt, der bekannt gibt, dass es mittlerweile rund 26 000 Euro sind, die bislang zusammenkamen. „Und schon sind die nächsten Aktionen in Vorbereitung“, lässt er wissen.

Quelle: Stadt Prenzlau

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