Energiewechsel

Prenzlau: Umsichtig Evakuierungsmaßnahmen vorbereitet

Pressemeldung vom 18. Mai 2011, 13:07 Uhr

Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg wird entschärft

Prenzlau (spz). Im Rahmen von Bauarbeiten wurde auf dem Gelände der Uckermark-Kaserne eine 100-Kilogramm Fliegerbombe sowjetischer Herkunft aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. „Am Donnerstagnachmittag wird die Entschärfung durch den Munitionsdienst des Landes Brandenburg stattfinden“, informiert Prenzlaus Ordnungsamtsleiter Matthias Schmidt, der in Absprache mit dem Bürgermeister sowie der Polizei und der Feuerwehr umgehend die entsprechenden vorbereitenden Maßnahmen in die Wege geleitet hat.
„Um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten, ist im Umkreis von 500 Metern eine Evakuierung erforderlich“, so Schmidt. Grund zur Panik gebe es überhaupt nicht. „Wir haben genügend Zeit, um alles zu organisieren.“ So werden noch am Mittwochnachmittag die betroffenen Anwohner in einer Postwurfsendung über die am Donnerstag ab 12 Uhr stattfindende Evakuierungsmaßnahme informiert. „Am Donnerstag werden Mitarbeiter des Ordnungsamtes gemeinsam mit den Kollegen von der Polizei und der Feuerwehr von Haus zu Haus und von Tür zu Tür gehen, um zu sichern, dass niemand in Gefahr ist.“ Schmidt geht nicht davon aus, dass es zu Komplikationen kommt. „Wir rechnen damit, dass die Sperrung des betroffenen Bereiches gegen 16.30 Uhr bereits wieder aufgehoben werden kann.“
Betroffen sind: in Teilen Ahornweg, Birkenweg, Goethestraße, Karl-Marx-Straße, Rosa-Luxemburg, Schwedter Straße, Seelübber Weg; eine Komplettsperrung erfolgt in folgenden Straßen: Richtstraße, Süßer Grund, Rudolf-Breitscheid-Straße, Mühlmannstraße, Laubenweg. Evakuierte Personen, die keine sonstige Anlaufstelle haben, können sich für den Zeitraum der Evakuierung in der Uckerseehalle aufhalten. „Insgesamt sind ca. 1 000 Personen betroffen“, so Schmidt.

Quelle: Kreisstadt Prenzlau

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