Energiewechsel

Prenzlau: Verbindungsweg B 198 nach Alexanderhof wird gebaut

Pressemeldung vom 12. Oktober 2010, 09:46 Uhr

Prenzlau (spz). Der Verbindungsweg von der B 198 nach Alexanderhof wurde im Bereich von Alexanderhof bis zum Objekt GEKO mit Beginn der Herbstferien gesperrt und ist nach derzeitigen Planungen bis 20. Dezember nicht passierbar.
„Grund für die Sperrung sind die Baumaßnahmen im ersten Abschnitt des insgesamt 1 545 Meter langen Verbindungsweges. Für den ersten Bauabschnitt mit einer Gesamtlänge von 1 115 Meter erfolgt auf einer Länge von 620 Meter ein Ausbau mit einer Breite von 4,50 Meter mit Ausweichstellen. Die weiteren 495 Meter der Straße werden auf 5,50 Meter ausgebaut, wobei die jetzige Pflasterstraße einen Aufbau im Hocheinbau erhält und der sogenannte Sommerweg grundhaft ausgebaut wird“, erläutert Kerstin Oyczysk, Leiterin des Amtes für Hoch- und Tiefbau der Stadt Prenzlau.
Damit verbessern sich in diesem kurvigen Streckenabschnitt nicht nur die Fahrbahnoberfläche und die Ableitung des Regenwassers, sondern auch die Verkehrsverhältnisse insbesondere im Begegnungsfall. „Zur Ausführung der Arbeiten ist es im Vorfeld notwendig, 28 Bäume zu fällen. Die Fällarbeiten erfolgen in der ersten Woche der Sperrung. Ersatzpflanzungen sollen nach Fertigstellung der Bauarbeiten zum Teil an der Strecke vorgenommen werden. In den Folgewochen werden die Arbeiten mit der Herstellung der Vorflut und der Entwässerung fortgesetzt. Bauausführende Firma ist die EUROVIA Verkehrsbau Union GmbH, Niederlassung Neubrandenburg, Bauleitung Prenzlau, die die öffentliche Ausschreibung gewonnen hat.
Im zweiten Bauabschnitt wird der verbleibende, relativ geradlinig verlaufende Trassenabschnitt von der B 198, Abzweig Marktkauf, mit einer Breite von 4,50 Meter und entsprechenden Ausweichstellen im ersten Halbjahr 2011 hergestellt.
Der Ortsteil Alexanderhof ist während der Sperrung über die B 198, Abzweig Marktkauf zur L 25, und den davon abbiegenden Plattenweg erreichbar. Der Plattenweg wurde im Vorfeld ausgebessert und wird mit 30 kmh ausgewiesen.
„Für die Winterpause ist es vorgesehen, die Befahrbarkeit der Baustrecke herzustellen, so dass die Umleitung während dieser Zeit nicht notwendig ist. Die jetzige Ausführung der seit einigen Jahren anstehenden Baumaßnahme ist durch den kurzfristig erteilten Fördermittelbescheid des Landesbetriebes Straßenwesen vom 5. Juli dieses Jahres als Zuwendung des Landes Brandenburg zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden und den Beschluss der Stadtverordneten vom 16. September zur Finanzierung der Maßnahme möglich geworden.“

Quelle: Pressestelle der Kreisstadt Prenzlau

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