Energiewechsel

Prenzlau: Zuwendungsbescheide zur Finanzierung der DSL-Versorgung sind eingegangen

Pressemeldung vom 19. Oktober 2010, 10:56 Uhr

Prenzlau (spz). „In der Stadt sind vom Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung drei Zuwendungsbescheide zur Finanzierung der DSL-Versorgung in den unterversorgten Orts- und Gemeindeteilen der Stadt eingegangen“, teilt Dr. Andreas Heinrich, Zweiter Beigeordneter der Stadt Prenzlau, mit. „Zuvor wurden in den betroffenen Ortsteilen konkrete Bedarfsermittlungen durchgeführt und auf dieser Grundlage ein Leistungsverzeichnis erarbeitet. „Nach Durchführung eines Interessenbekundungsverfahrens auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg ist nur ein Angebot, und zwar von der Deutschen Telekom, eingegangen.“

Dieses unterteilt sich in drei Vorwahlnummernbereiche: 03984 – Alexanderhof, Basedow, Blindow, Dreyershof, Ellingen, Güstow, Klinkow, Magnushof, Mühlhof,

039853 – Steinfurth,, Schönwerder, 039851 – Dauer.

Die Gesamtinvestitionssumme der Baumaßnahme beträgt 286 906 Euro, wovon auf die Stadt Prenzlau 271 448 Euro als zu finanzierende Deckungslücke entfallen.

Die Kosten der Stadt Prenzlau werden durch die Zuwendungsbescheide zu 90 Prozent (244 303,20 Euro) gefördert und so verbleiben nur noch 10 Prozent (27 144,80 Euro) als Eigenanteil.

„Die Förderung erfolgt über Richtlinie des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz über die Gewährung von Zuwendungen für die Förderung der Breitbandversorgung ländlicher Räume. Leider besteht über diese Richtlinie nicht die Möglichkeit, die noch unterversorgten Bereiche in der Kernstadt mit DSL zu versorgen, da diese Richtlinie nicht in Orten mit mehr als 10 000 Einwohnern anwendbar ist“, so der stellvertretende Bürgermeister.
Sofern die Stadtverordneten dieser Haushaltsposition im Haushalt 2011 zustimmen, kann Anfang 2011 der Auftrag an die Telekom ausgelöst werden. Die Frist zwischen Auftragserteilung an die Telekom und Beginn der ausführenden Arbeiten beträgt maximal sechs Monate.

„Im Anschluss an diese Frist ist die Realisierung innerhalb von zwölf Monaten geplant, so dass davon ausgegangen werden kann, dass bis 2012 die benannten Orts- und Gemeindeteile mit DSL versorgt sind. Laut Auskunft der Telekom werden für die DSL-Versorgung vorzugsweise vorhandene Leitungen und technische Anlagen genutzt, so dass aufwendige Schachtarbeiten in den Dörfern vermieden werden können. Die Stadt Prenzlau bedankt sich ausdrücklich beim Landesamt für die kooperative Unterstützung und Zusammenarbeit.“

Quelle: Pressestelle der Kreisstadt Prenzlau

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