Energiewechsel

Senftenberg: Mobilitätskonzept für den Regionalen Wachstumskern Westlausitz seit 1. März 2013 in Arbeit

Pressemeldung vom 4. März 2013, 15:55 Uhr

Der Regionale Wachstumskern Westlausitz (RWK) verfolgt das Ziel, qualifizierte Fachkräfte in der Region zu halten. Dazu ist es einerseits notwendig, die Arbeitsbedingungen für die Arbeitskräfte der Region zu verbessern und andererseits die Unternehmen zu unterstützen, das Arbeitsumfeld für die Arbeitnehmer attraktiver zu gestalten, beispielsweise durch bessere Angebote im öffentlichen Nahverkehr.

Basierend auf einer Analyse des Wegenetzes soll eine Optimierung der Infrastruktur und der Verkehrsangebote erreicht werden, die den Pendlern einen wirtschaftlicheren und energetisch optimaleren Arbeitsweg ermöglichen. Darüber hinaus hilft ein effektiv organisiertes Wegenetz potentiellen Arbeitnehmern bei der Entscheidung für einen Arbeitsplatz in der Region Westlausitz. Mit der Optimierung des Öffentlichen Nahverkehrs sollen ebenso die Aktivitäten der Städte und Gemeinden in der Tourismusbranche, einem wichtigen Cluster in der Region, unterstützt werden. Nicht zuletzt werden mit attraktiven Verkehrsbedingungen bessere Voraussetzungen für potenzielle Investoren geschaffen.

Die Leistungen sind nun nach einer beschränkten Ausschreibung vergeben worden. Der Auftragnehmer ist das Institut für Umwelttechnik und Recycling Senftenberg e.V., Prof. Dr.-Ing. Peter Biegel, (Hochschule Lausitz). Dieser wird in den kommenden sechs Monaten eine Handlungsgrundlage für die notwendigen Veränderungen im ÖPNV, der Verkehrsanbindungen und der vorhandenen Infrastruktur erarbeiten.

Basierend auf den Daten der Demoskopie sind die Diskrepanzen zwischen den Anforderungen an die vorhandene Infrastruktur und den objektiven Gegebenheiten aufzudecken und die Leistungslücken in regionaler Hinsicht sowie überregional in der Anbindung an die Ballungszentren Berlin, Dresden, Leipzig und Cottbus aufzuzeigen.

Zielstellung ist es, dass für den dann definierten Projektinhalt ein umsetzbarer Maßnahmenkatalog zur Optimierung der Infrastruktur erarbeitet wird. Weiterhin ist darzustellen, welches Pendlerverhalten in den betrachteten Industrie- und Gewerbegebieten und Arbeitsplatzschwerpunkten erwartet wird. Mittels einer Angebotsanalyse der Fahrpläne, Taktzeiten und der Erreichbarkeit sind die Verkehrsanbindungen zwischen den Wohnorten der Arbeitnehmer und den Arbeitsorten zu analysieren. Dabei werden die bereits erarbeiteten Analysen der Mobilitätsprobleme in der Sängerstadtregion Finsterwalde in das neue Konzept einfließen.

Die fünf Städte des RWK, Finsterwalde, Großräschen, Lauchhammer, Schwarzheide und Senftenberg, vertreten durch die Sprecherstadt Senftenberg, finanzieren die Phase eins zur Erstellung des Mobilitätskonzeptes aus eigenen Mitteln.

Quelle: Stadt Senftenberg

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