Energiewechsel

Senftenberg: Stadt Senftenberg beteiligt sich am Aktionstag „Cities for life“

Pressemeldung vom 28. November 2013, 10:02 Uhr

Flaggen werden gehisst

Am 30. November 2013 findet auf Initiative der Gemeinschaft Sant’Egidio zum zwölften Mal ein internationaler Aktionstag „Cities for life“ gegen die Todesstrafe statt. Anlässlich des Aktionstages werden in Senftenberg die deutsche Flagge sowie die Senftenberger Fahne gehisst.

Am 8. Dezember 2010 haben die Senftenberger Stadtverordneten mehrheitlich die Beteiligung an dieser Initiative beschlossen.

Über 1.630 Städte in 89 Ländern haben sich der Aktion „Cities for life“ angeschlossen. In vielen Metropolen wird an diesem Tag ein charakteristisches Gebäude besonders beleuchtet, andere Städte führen besondere Aktionen durch. Mit diesen Gesten und einer Reihe von öffentlichen Veranstaltungen wollen die Organisatoren ihren Protest gegen die Unmenschlichkeit der Todesstrafe zum Ausdruck bringen. In Deutschland ist die Zahl der beteiligten Städte in diesem Jahr auf 154 angestiegen.

Mittlerweile haben 140 Staaten der Erde die Todesstrafe ganz abgeschafft oder wenden sie de facto nicht mehr an, nur eine Minderheit von 51 Staaten übt diese Praxis noch aus. In den vergangenen Jahren, seit die Gemeinschaft Sant’Egidio eine besondere Kampagne mit einem Appell für ein weltweites Moratorium initiiert hat, hat sich das Zahlenverhältnis zwischen den Ländern mit und ohne Todesstrafe deutlich verändert. Es zeigt sich global immer eindeutiger eine Tendenz zur Abschaffung. Trotzdem gibt es noch besorgniserregende Tendenzen, wie z.B. die Hinrichtung von Jugendlichen in einigen Ländern.

Die Gemeinschaft Sant’Egidio ist eine christliche Laienbewegung mit über 60.000 Mitgliedern in 70 Ländern der Welt, die sich für Frieden und Gerechtigkeit einsetzt. Sie engagiert sich unter Beteiligung zahlreicher Organisationen im Kampf gegen die Todesstrafe und hat die Aktion „Cities for life – Städte für das Leben“ gegründet. Der 30. November wurde für den Aktionstag gewählt, weil an diesem Tag im Jahr 1786 das Großherzogtum Toskana als erster Staat der Welt Folter und Todesstrafe für abgeschafft erklärte.

Quelle: Stadt Senftenberg

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