Energiewechsel

Spree-Neiße: Effizient und Erneuerbar mit nachhaltiger Mobilität im ländlichen Raum

Pressemeldung vom 30. Juni 2015, 10:51 Uhr

Information der Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH

Am 06. Juli 2015 findet die 6. Energiefachtagung „Nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum – effizient & erneuerbar“ der Stadt Uebigau-Wahrenbrück gemeinsam mit der Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH, ETI Brandenburg GmbH, der IHK Cottbus und der TMB GmbH im Transfer- und Transformationszentrum Brikettfabrik LOUISE statt.

Mobilität wird kontrovers diskutiert, findet jedoch in der stromzentrierten Debatte um die Energiewende zu wenig Beachtung. Gerade jedoch im ländlichen Raum gilt es – insbesondere vor dem Hintergrund des demographischen Wandels – frühzeitig Konzepte für eine nachhaltige Mobilitätssicherung zu entwickeln.

Vorbehalte gegen alternative Technologien wie der Elektromobilität, Biokraftstoffen und Erdgasantrieben können nur abgebaut werden, wenn es gelingt, neue Technologien und Mobilitätskonzepte auch im ländlichen Raum nutz- und erlebbar zu machen und die Bürger vor Ort abzuholen. Voraussetzung dafür ist eine sachgerechte und fundierte Information über das Thema. Die Veranstaltung im Landkreis Elbe-Elster dient hierzu als Auftakt für weitere Aktivitäten.

„Gerade für die ländlichen Regionen ist ein nachhaltiges Mobilitätsmanagement eine große Herausforderung. Im Gegensatz zu den Ballungsräumen werden die öffentlichen Verkehrsnetze hier eher zurück- als ausgebaut, weil aufgrund der demographischen Entwicklung keine ausreichende Grundauslastung gewährleistet werden kann. Gleichzeitig sorgen nur attraktive Verbindungen für eine intensivere touristische Nutzung und können auch dann wieder zum Erhalt von Strecken beitragen. Eine höhere Attraktivität würde auch Verkehre von Berufstätigen und Auszubildenden wieder stärker auf den ÖPNV lenken.“ so Norman Müller, Geschäftsführer der Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH.

„Zusätzlich ist der Aufbau eines nachhaltigen Mobilitätsmanagement auch deshalb dringlich, weil die Bundesregierung beabsichtigt, den CO2-Ausstoß im Straßenverkehr langfristig um 60% zu senken. Alternative Antriebstechnologien sind deshalb mit Ihren jeweiligen Vorteilen stärker zu berücksichtigen. Die Energieregion Lausitz möchte deshalb solche Zukunftsthemen für den ländlichen Raum im neu geschaffenen Transfer- und Transformationszentrum diskutieren und mit den regionalen Akteuren an Lösungen arbeiten.“, so Norman Müller weiter.

Die Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH mit Sitz in Cottbus ist die Geschäftsstelle der Energieregion Lausitz, einer Kooperationsgemeinschaft der Landkreise Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Spree-Neiße, Oberspree-wald-Lausitz und der kreisfreien Stadt Cottbus.

Quelle: Pressestelle Landkreis Spree-Neiße

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