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Spree-Neiße: Regionalbudget fördert weitere Qualifizierung zur/ zum Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/-in

Pressemeldung vom 4. März 2013, 16:11 Uhr

Die derzeitigen Teilnehmenden der einjährigen Qualifizierung zur/ zum Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/-in absolvieren Ende März 2013 ihre Abschlussprüfungen.

Aufgrund der hohen Nachfrage und dem weiteren Fachkräftebedarf finanziert das Projekt „Regionalbudget“ eine vierte Qualifizierung in Folge, die durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie (MASF) aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Brandenburg gefördert wird.

Am 01.03.2013 begannen 33 arbeitslose Frauen und Männer eine vierwöchige Erprobungs- und Ertestungsphase für die Qualifizierung zur/ zum staatlich anerkannten Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/-in. Die Erprobungs- und Ertestungsphase besteht aus einem theoretischen und praktischen Anteil. Die theoretischen Grundlagen vermittelt die staatlich anerkannte Schule für Gesundheits- und Krankenpflegehilfe des Naemi-Wilke-Stift’s (NWS) in Guben. Der Praxiseinsatz erfolgt wohnortnah in verschiedenen Einrichtungen, z. B. Krankenhäusern, Sozialstationen und Altenpflegeheimen des Landkreises Spree-Neiße und Cottbus.

Nach Beendigung der Erprobungs- und Ertestungsphase beginnt ab 01.04.2013 für 20 Teilnehmende die einjährige Qualifizierung, die nach dem Gesetz über den Beruf des/ der Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/-in im Land Brandenburg (BbgKPHG) vom 26.05.2004 und der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für den Beruf des/ der Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/-in (KrPflHilfeAPrV) vom 24.08.2004 durchgeführt wird.

Nach einem erfolgreichen Abschluss erhalten die Teilnehmenden die Berufserlaubnis für die Ausübung der Tätigkeit als Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/-in und haben damit sehr gute regionale Beschäftigungsmöglichkeiten bzw. besteht unter bestimmten Voraussetzungen, die Möglichkeit eine verkürzte zweijährige Ausbildung zur Pflegefachkraft anzuschließen. „Mit diesen erfolgreichen Projekten sind wir unserem Ziel Fachkräfteengpässe zu vermeiden ein großes Stück näher“, sagt Petra Rademacher, Leiterin des Regionalbudgets im Landkreis Spree-Neiße.

Quelle: Pressestelle Landkreis Spree-Neiße

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