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Spree-Neiße: Spree-Neiße-Radwege mit insgesamt 18 Sternen ausgezeichnet

Pressemeldung vom 1. Oktober 2012, 13:25 Uhr

Bei der deutschlandweit ständig wachsenden Zahl von Radfernwegen hat der Gast die Qual der Wahl. Damit man sich über die Qualität des Angebotes vorab ein Bild machen kann, verleiht der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) seit einigen Jahren Sterne für die so genannten Qualitätsradrouten. Geprüft werden neben dem eindeutigen Namen und dem „Nationalen Rang“ acht Kriterien: Befahrbarkeit, Oberfläche, Wegweisung, Routenführung, Sicherheit, Infrastruktur, ÖPNV-Anbindung, Marketing. Aller drei Jahre wird die Zertifizierung auf den Prüfstand gestellt. Insgesamt gibt es bisher drei 5-Sterne-Routen, neunzehn 4-Sterne-Routen und neun 3-Sterne-Routen.

Auf einer Pressekonferenz am 27.09.2012 in Potsdam wurden 13 Brandenburger Qualitätsradrouten mit drei bzw. vier Sternen ausgezeichnet, darunter fünf, die den Landkreis Spree-Neiße tangieren. Michaela Birkner, Sachbearbeiterin Tourismus in der Kreisverwaltung, konnte einige der begehrten Urkunden stellvertretend für alle Anlieger der ausgezeichneten Radwege mit in Empfang nehmen.

Der Oder-Neiße-Radweg und der Spree-Radweg konnten sich gegenüber 2009 von drei auf vier Sterne verbessern. Der Fürst-Pückler-Weg hat dagegen leider einen Stern eingebüßt, zeigt mit drei Sternen aber immer noch ein hohes Niveau. Neu zertifiziert wurden die Niederlausitzer Bergbautour mit 3 Sternen und die Tour Brandenburg mit 4 Sternen. Die Bewertung des sechsten Radfernweges in der Region, des Gurkenradweges im Spreewald, ist derzeit noch nicht abgeschlossen.

Das ist ein tolles Ergebnis für die Spree-Neiße-Region, das letztendlich auch mit der Unterstützung einiger Kommunen zustande gekommen ist, die in letzter Minute noch den einen oder anderen Mangel beseitigt haben.

Aber trotz aller Freude sollten die Sterne nicht als Ruhekissen dienen. Der „verlorene“ Stern für den Pückler-Weg sollte als Signal verstanden werden, ständig weiter an der Qualität der Radwege zu arbeiten, die ein nicht zu verachtender Wirtschaftsfaktor in der Region sind. Die Radverkehrsanalyse des Landes Brandenburg zeigt auf, dass jeder in die Radwege investierte Euro das vier- bis achtfache an Wertschöpfung in die Region bringt.

Quelle: Pressestelle Landkreis Spree-Neiße

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