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Spree-Neiße: Warnung vor Wildschweinbratenfleisch und Wildschweinknackern aus Sachsen

Pressemeldung vom 28. März 2013, 15:30 Uhr

Warnung vor Wildschweinbratenfleisch und Wildschweinknackern aus Sachsen

Der sächsische Landkreis Görlitz hat darüber informiert, dass auf Wochenmärkten verkaufte Wildschweinprodukte vorsorglich zurückgerufen wurden, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass sie Trichinellen enthalten. Es handelt sich ausschließlich um Wildschweinbratenfleisch und Wildschweinknacker. Betroffen sind nur Produkte, die von Verkaufsmobilen des Unternehmens „Mario Steinert Frischgeflügel, Eier & Wild GmbH“ aus 02923 Horka vom vergangenen Wochenende (23. März) bis gestern (27. März) auf verschiedenen regionalen Wochenmärkten angeboten wurden.

Die mobilen Verkaufsstände des Unternehmens sind auf den regionalen Wochenmärkten in Ostsachsen und im Dresdener Raum sowie in Südbrandenburg unterwegs. In Brandenburg wurde die Ware auf den Märkten in Forst und Spremberg verkauft.

Nicht mehr verzehrt werden sollten folgende Produkte:
Wildschweinbraten, der am 23. März, 26. oder 27. März,
sowie Wildschweinknacker, die am 26. oder 27. März bei dem Händler gekauft wurden.

Der Landkreis Görlitz weist ausdrücklich darauf hin, dass kein Fehler des Unternehmens Mario Steinert ersichtlich ist. Das Unternehmen ist seit den 90er Jahren in der Region erfolgreich und beanstandungsfrei tätig. Das Traditionsunternehmen hat nach den Erkenntnissen des Landkreises alle lebensmittelrechtlichen Vorschriften und Hygienebedingungen eingehalten.

Gesundheitshinweise
Beim Durchgaren von Fleisch werden vorhandene Trichinellen zuverlässig abgetötet. Wenn aber Wildschweinfleischerzeugnisse nicht ausreichend erhitzt werden, besteht die Gefahr einer Infektion mit diesen Parasiten. Verbraucher sollten daher die oben genannten Erzeugnisse entsorgen.

Verbraucher, die solche Wildschweinfleischerzeugnisse verzehrt haben, sollten unter Hinweis auf die Gefahr einer Infektion mit Trichinellen unverzüglich ihren Hausarzt oder entsprechende medizinische Einrichtungen aufsuchen, damit dort geeignete medizinische Maßnahmen getroffen werden können.

Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz

Quelle: Pressestelle Landkreis Spree-Neiße

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