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Spremberg: Bürgermeinungen zu den Zukunftsbildern für die Stadt Spremberg 2030

Pressemeldung vom 9. Oktober 2013, 12:22 Uhr

Der Entwurf zu Zukunftsbildern für die Stadt Spremberg 2030 wurde von der Lenkungsgruppe Generationenfreundliche Stadt Spremberg erarbeitet und in Amtsblatt und Internet veröffentlicht. In der Zeit vom 24. Juni bis 15. August 2013 hatten alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Gelegenheit, ihre Meinungen und Vorschläge hierzu zu äußern.

Vielen Dank den sieben Frauen und drei Männern zwischen 29 und 82 Jahren für ihre Gedanken zum Thema. Auch wenn ein größeres Echo wünschenswert gewesen wäre, so enthalten die Wortmeldungen viele Anregungen und Bestätigungen zur weiteren Arbeit an den Zukunftsbildern. Zwei Bürgerinnen haben ihre Bereitschaft zur Mitarbeit erklärt. Dieses Angebot wird gern angenommen.

In der Gartensparte Ölsträucher waren die Zukunftsbilder eine Ermutigung, den Vorschlag für einen Tanztee für ältere Menschen umgehend zu verwirklichen – und nicht bis 2030 zu warten.

In der zweiten Etappe soll der Gedankenaustausch mit Gesprächen in Ortsteilen, Treffpunkten, Schülergruppen fortgesetzt werden.
Ansprechpartnerin für Absprachen zu Gesprächsrunden ist weiterhin Frau Friedrun Barchmann. Bei ihr liegt auch der Entwurf der Zukunftsbilder 2030 vor und kann zur Vorbereitung von Gesprächen mit Mitgliedern der Lenkungsgruppe angefordert werden.

Die Wortmeldungen der BürgerInnen enthalten u.a. folgende Vorschläge:

Wohnen und Wohngebiet
Wunsch nach attraktiven Reihenhäusern zur Miete, mehr altersgerechten bezahlbaren Mietwohnungen, sowie
nach Wohngemeinschaften für junge und alte Menschen, aber auch nur für alte Menschen.
Abstellmöglichkeiten für Fahrräder in den Wohngebieten, um das schwere Tragen der Fahrräder aus den Kellern zu vermeiden, waren der Wunsch von zwei älteren Bürgerinnen.
bessere Pflege des Stadtparks bzw. Pflege und Instandsetzung des Fußweges entlang der Bahnhofstraße und der Treppe zum Friedhof auf dem Georgenberg wurde angesprochen.

Arbeit
gut bezahlte Arbeitsplätze für junge Menschen und
zwischen Wirtschaft und Politik abgestimmte Werbung um junge Arbeitskräfte einschließlich Rückkehrer als wichtige Voraussetzung für die weitere positive Entwicklung der Stadt
Familienfreundliche Unternehmen stärker in den Medien bekannt machen

Für den Generationendialog wurden Rahmenbedingungen benannt, wie
Spielplätze für junge und alte Menschen,
Zugehen der älteren auf die jüngeren Leute
ein Runder Tisch von Leitern/Leiterinnen von Kita, Schulen, Jugendeinrichtungen, Vereinen, Pflegediensten und – heimen, um über gegenseitige Unterstützung zu beraten
Begegnungsstätten in der Art einer Indoor-Halle mit Spiel- und Abenteuer- Angeboten (gleichzeitig als Schlechtwetter-Variante für Urlauber und Gäste geeignet) oder eines Gartens für das gemeinsame Bestellen durch alte Menschen und Kindergartenkinder

Für das bürgerschaftliche Engagement/Ehrenamt gab es Vorschläge für
Baby-Sitting, Abholen der Kinder aus der Kita/ Schule, Hausaufgabenhilfe und „Mein freier Tag Service“ als Unterstützung der Älteren für Familien oder auch Alleinerziehende.
eine Tafel mit Angeboten oder Gesuchen für handwerkliche Hilfe von bzw. für ältere Menschen.
Aufbau eines „Netzwerkes für Senioren“ (analog Netzwerk gesunde Kinder), in dem junge und ältere Menschen für Hilfebedürftige tätig werden – Besuchsdienst, um der Einsamkeit alter Menschen zu begegnen, könnte ein Anfang sein.

Um den steigenden Anforderungen an die Pflege älterer Menschen gerecht zu
werden,
sollten die häusliche Pflege vernetzt und mehr Hilfen und Treffen für pflegende Angehörige organisiert werden
sowie die professionellen Pflegekräfte durch entsprechende Rahmenbedingungen in den Pflegeunternehmen entlastet werden

Zu Einzelhandel/ Gaststätten/ Dienstleistungen gab es den Hinweis, dass
Billig-Anbieter nicht die gewünschte Angebotsstruktur, vor allem bei Bekleidung haben,
auf der Spreeinsel fehlt Einkaufsmöglichkeit für Lebensmittel und
die Gaststätten sind noch nicht den Veränderungen in der Bevölkerungsstruktur angepasst
allgemein ist eine bessere Vermarktung der Vorzüge und Angebote in der Stadt wünschenswert
Um die Mobilität älterer Menschen zu erhöhen könnten Fahrradrikschas eingesetzt werden z.B. für Fahrten zum Einkauf, Arztbesuch, Spazierengehen (Fahrzeuge sind vorhanden – gesucht wird ein Träger oder Betreiber für die Realisierung dieser Dienstleistung)

Der Wunsch nach einer Erweiterung des Angebotes an Tanz- und Unterhaltungsveranstaltungen für junge und ältere Menschen kam darin zum
Ausdruck,
dass junge Menschen sich nicht nur Tanz im Eventhaus und im Bowlingcenter wünschen und Ältere entsprechende Angebote vermissen, wie Tanztee oder Tanzabend (nicht nur Disco für junge Leute)

Quelle: Stadt Spremberg

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