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Spremberg: Meine Stadt- mit den Augen von Jugendlichen und jungen Heranwachsenden

Pressemeldung vom 23. November 2010, 11:17 Uhr

Im Rahmen des Projektes des ESF- Bundesprogramm STÄRKEN vor ORT war im Sozialraum Spremberg in den Herbstferien die Durchführung des Projektes „Meine Stadt- mit den Augen von Jugendlichen und jungen Heranwachsenden“ durch das Albert-Schweitzer- Familienwerk e.V. Brandenburg in Kooperation mit dem Lokalen Bündnis für Familie Spremberg geplant und organisiert.
Für die medienkompetente Anleitung und Arbeit mit den Teilnehmern stand uns Herr Robert Helia, Kameramann und Regisseur des KI.KA Erfurt zur Verfügung und stand mit Rat und Tat zur Seite.
Mit öffentlicher Ausschreibung und Aushängen wurde auf das Projekt aufmerksam gemacht und viele Interessenten gewonnen. Die Schüler des Lausitzer Haus des Lernens nahmen sich der Erstellung des Filmes an und fertigten in den Ferien entsprechend ihrer Ideen und Vorstellungen um
Die Einführung erfolgte am 11.10.2010 im SPREEKINO Spremberg, wo wir die Möglichkeiten hatten, erste Einblicke hinter die Kulissen zu bekommen. Allerdings um dort das fertige Produkt einlegen zu können, bedarf es großer Mühe und vieler unterschiedlichster Arbeit.
Schnell konnten Ideen gefunden werden …“Kein Küssen, kein Geschmuse..“ “ Action, Horror, Spree, Braunkohletagebau, Einrichtungen der Stadt, Lange Straße, Marktplatz, Bismarckturm, Spreenixe, Mutter Birnbaum..“ Das sind die Hauptdarsteller, die durch den Film begleiten und den Wiedererkennungswert bilden. Mit diesen „Hauptdarstellern“ wurde nun eine Geschichte entwickelt, so dass die Einrichtungen der Stadt Spremberg eingebettet in einer medienpädagogischen Geschichte vorgestellt und dargestellt werden konnten.
Requisiten wurden errichtet, Eindrücke aus der Stadt mit implementiert und die Bewegungen der Hauptdarsteller wurden in Bildern festgehalten. Dieses wurde lautstark von den Teilnehmern, die jeweils die Camera bedienten, kommentiert mit den Worten: „Achtung Aufnahme“. Das fertiggestellte Produkt wird am 26.11.2010 um 18.00 Uhr im SPREEKINO als Vorfilm der Sketchparade des jc „null problemo“ uraufgeführt. Des Weiteren wird der Film im KI.KA ausgestrahlt. Der Termin wird noch bekannt gegeben.
Von den Teilnehmer sind Ideen und Vorschläge unterbreitet wurden, die eine Weiterführung des Projektes anstreben. In Planung steht die Schaffung einer AG „Film“, die als weiterführende Maßnahme angrenzen soll. Durch die einzubringenden Leistungen im Umfang ist die Weiterführung als Ferienprojekt angedacht.
In Kooperation mit dem jc „null problemo“ wurde eine Szene vorbereitet, in Szene gesetzt und aufgenommen, die bei der Sketchparade einen Beitrag bilden wird.

Durch die Möglichkeit der Ausrüstung und Anwesenheit des Regisseur Roland Helia konnte ein Beitrag bei der Durchführung des Hollywoodcamp des SPI Bergschlößchens am Felixsee mit überbrückt werden. Der kooperative Austausch mit Studenten der Filmhochschule Berlin und Jugendlichen aus dem bundesweiten Gebiet zeugte hierbei von einem gegenseitigen stetigen Interesse zur Förderung von Eigeninitiative, Selbstdarstellung, Kommunikation, Effeken, Belichtung, Kamerahandhabung, Aufbauten, pädagogische Ansatzweisen und Blickrichtungen bezüglich eigener beruflicher Wünsche und Möglichkeiten.
Hierbei ist eine Wiederholung und Vertiefung im Jahr 2011 vorgesehen, die in Kooperation mit dem Lokalen Bündnis erfolgen soll.
Neben der Erstellung des Filmes wurden heranwachsende Jugendliche in den Bereichen Moderation, Bedienen von Mikrofon herangeführt und führten in den Einrichtungen Interviews durch. Diese sind in der fertiggestellten technischen Anlage enthalten.
Die Verpflegung wurde durch die Spremberger Tafel angeboten, die in Kooperation mit der Kommune Spremberg finanziert wurde.

Bedanken möchten wir uns im Auftrag aller Teilnehmer bei den Verantwortlichen und Organisatoren, Mitarbeiter des ASF Brandenburg e.V.
Ein besonderer Dank gilt dem Landkreis Spree Neiße, der die Mittel zur Verfügung stellte, damit Jugendliche und junge Heranwachsende das Angebot für sich nutzen konnten, welches im Projekt angeboten wurde.

Quelle: Stadt Spremberg

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