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Spremberg: Trotz Urlaubszeit keine Sommerpause in der Kreuzkirche

Pressemeldung vom 12. August 2015, 12:25 Uhr

Im Rahmen des Heimatfestes feierten die Spremberger evangelischen Kirchengemeinden einen gemeinsamen Gottesdienst auf der Freilichtbühne. Dem Anlass entsprechend stand er unter dem Thema „Unter freiem Himmel“. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von Denise Kantor und Sebastian Krüger.

Am 16. August finden die Gottesdienste wieder in den Spremberger Kirchen statt. In der Kreuzkirche wird er um 9.30 Uhr von Heide Schütt gehalten; sie erteilt sonst den Christenlehre-Unterricht in der Kirchengemeinde.

Am 23. August um 9.30 Uhr gestaltet der Bläserchor den Gottesdienst in der Kreuzkirche. Sowohl die Lesungen als auch die musikalische Begleitung der Gemeindelieder werden von den Mitgliedern des Bläserchores übernommen. Der Gottesdienst steht unter dem Thema „Alles muss klein beginnen“ und basiert auf einer Vorlage des Evangelischen Posaunendienstes in Deutschland. Der Bläserchor der Kreuzkirchengemeinde Spremberg hat derzeit neun Mitglieder und gehört zum Posaunendienst in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.

Anschließend um 11.00 Uhr findet der Bläsergottesdienst in der Dorfkirche Groß Luja statt.

Am 30. August wird der Gottesdienst in der Spremberger Kreuzkirche um 9.30 Uhr von Pfarrer Dietmar Schmidtmann gehalten. Dietmar Schmidtmann ist Religionslehrer am Christlichen Gymnasium Johanneum in Hoyerswerda und war in den zurückliegenden Jahren bereits mehrfach in Spremberg zur Gottesdienstvertretung.
Am Nachmittag gestaltet um 14.00 Uhr der Bläserchor der Kreuzkirchengemeinde den Gottesdienst „Alles muss klein beginnen“ im Kirchsaal Haidemühl, insbesondere für die Bewohner aus Sellessen und Haidemühl. Das Gebäude mit dem Kirchsaal in Haidemühl wurde am 7. Mai 2006 im Beisein von Generalsuperintendentin Heilgard Asmus seiner Bestimmung übergeben.

Am 6. September wird um 9.30 Uhr der besondere Familien-Gottesdienst zum Schuljahresbeginn in der Kreuzkirche gefeiert. Der Ablauf des Gottesdienstes ist insbesondere auf Kinder, Jugendliche und Familien ausgerichtet. Vorbereitet und durchgeführt wird er von Heide Schütt, die den Christenlehre-Unterricht in der Kirchengemeinde leitet sowie von mehreren Helferinnen, die sich besonders um Kinderveranstaltungen in der Kreuzkirchengemeinde kümmern.

Musikfreunde kommen am 5. September auf ihre Kosten. Um 19.00 Uhr erklingt in der Kreuzkirche Spremberg die inzwischen seit 45 Jahren beliebte SOMMERMUSIK mit den Chören und Instrumentalgruppen des Kirchenkreises Senftenberg-Spremberg.

Als Kantor Peter Drichel im Jahr 1970 in der Kreuzkirche Spremberg die SOMMERMUSIK ins Leben rief, ahnte sicher niemand, dass sie sich zu einer nicht mehr wegzudenkenden Tradition im Musikleben der Stadt Spremberg entwickeln würde. Dabei stehen in jedem Jahr musikalische Darbietungen der Spremberger Kirchenchöre im Mittelpunkt, verbunden und verstärkt mit Sängern und Instrumentalisten aus vielen Gemeinden des Kirchenkreises Senftenberg-Spremberg.
Bis 2011 fand die SOMMERMUSIK jährlich als kirchenmusikalischer Höhepunkt in der Spremberger Kreuzkirche statt. 2012 und 2014 konnten sie in der gewohnten Weise nicht durchgeführt werden; im Jahr 2015 können sich alle Musikliebhaber wieder auf die SOMMERMUSIK freuen.

Noch bis Ende Oktober ist die Spremberger Kreuzkirche am Kirchplatz zusätzlich für Besucher aus Nah und Fern jeweils montags bis freitags in der Zeit von 10.00 bis 12.00 Uhr geöffnet.

Während dieser Zeit ist eine Tafelausstellung in Vorbereitung des Reformationsjubiläums im Jahr 2017 unter dem Titel „Bilderbibeln – Bibelbilder“ zu sehen.
Mit dieser Ausstellung beteiligt sich die Kreuzkirchengemeinde an dem Thema „Reformation – Bild und Bibel in der Lutherdekade 2015“. Gezeigt werden digitale Wiedergaben von kolorierten Kupferstichen aus der Merianbibel von 1630, von Holzschnitten aus einer Bibel von 1733 und von Stahlstichen nach Gemälden bekannter Künstler aus einer Bibel von 1844.
Schon im 16. Jahrhundert wurden Bibeln mit dem Alten und dem Neuen Testament nach der von Martin Luther 1522 bis 1534 in die deutsche Sprache geschaffenen Übersetzung mit Illustrationen versehen, zuerst mit Holzschnitten oder Kupferstichen, zum Teil auch koloriert. Spätere Illustrationen erfolgten mit Stahlstichen und danach mit modernen Druckverfahren. In Bibeln bis in das zwanzigste Jahrhundert war oft als Frontispiz ein Bildnis Martin Luthers im Alter von 63 Jahren nach einem Holzschnitt von Lucas Cranach d. Ä. von 1546 zu finden.
Außerdem jährt sich in diesem Jahr am 4. Oktober 2015 der Geburtstag Lucas Cranach des Jüngeren zum 500. Male. Aus diesem Anlass ist eine Würdigung seiner Holzschnitte in Werken vom Spremberger Johann Agricola in dieser Ausstellung enthalten.

Die Ausstellung in der Spremberger Kreuzkirche kann auch vor und nach den Gottesdiensten und Veranstaltungen besichtigt werden.

Im vorigen Jahr haben in der Zeit der Aktion „Offene Kreuzkirche“ von Mai bis Oktober über 1900 Gäste das Spremberger Gotteshaus besichtigt. Die Besucher kamen einerseits aus Spremberg aber auch aus allen Teilen Deutschlands und aus der Schweiz, aus Österreich, Polen, Tschechien und den Niederlanden. Viele von ihnen waren auf dem Spreeradweg unterwegs.

Quelle: Stadt Spremberg

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