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Spremberg: „Vielfalt das Beste gegen Einfalt“ – Interkulturelle Woche 2016

Pressemeldung vom 2. September 2016, 13:25 Uhr

Deutschlandweit wird in der letzten Septemberwoche die Interkulturelle Woche veranstaltet, unterstützt und mitgetragen von Vereinen und Institutionen. In Spremberg beteiligen sich Mitglieder der Örtlichen Liga wie die Freiwilligenagentur, der Migrationsdienst und die Arbeitslosenserviceeinrichtung an der Programmgestaltung. Außerdem präsentieren der Landessportbund und das Spreekino spezielle Angebote.

Zu folgenden Veranstaltungen wird eingeladen:

Bereits am Mittwoch, 14.09.2016, lädt der Kreissportbund Spree Neiße zu einem Sportabzeichentag mit Willkommensfest und internationalen Picknick ein. In der Zeit von 9.00 bis 14.00 Uhr auf dem Sportplatz des SSV 1862 Spremberg 1862 e.V. haben die Schülerinnen und Schüler Spremberger Schulen die Gelegenheit, sich im Ausdauerlauf, Sprint, Ballwurf/Kugelstoßen und Weitsprung zu messen.

Organisiert wird das Willkommensfest von der FreiwilligenAgentur Spremberg. Es beginnt um 11.00 Uhr mit einem ersten Interkulturellem Picknick unter dem Motto „Eine Priese Heimat“. Im Zentrum steht der Wille, einen Tag des Zusammenkommens verschiedenster Menschen zu feiern und einen Raum der Begegnung beim gemeinsamen Essen, Trinken, Entspannen, Spielen, Diskutieren, Musizieren etc. zu schaffen. Eingeladen sind Sprembergerinnen und Spremberger, Familien und Menschen aus anderen Nationalitäten jeden Alters, unter anderem Patinnen und Paten mit ihren geflüchteten Schützlingen. Egal, ob aus Afghanistan, Tschetschenien, Syrien oder anderen Ländern, aus denen die in Spremberg lebenden Migranten stammen. Für das Picknick werden internationale Speisen vorbereitet. Nur Begegnung hilft, Ängste und Vorurteile abzubauen und ein menschenfreundliches Zusammenleben zu gestalten.

Wer möchte, kann an diesem Tag das Sportabzeichens ablegen. Bis etwa 18.00 Uhr wird es ein buntes Rahmenprogramm für die ganze Familie geben mit Kletterwand, Speed Check, Table Soccer, Hüpfburg u.v.m.

Eine Kennenlernrunde mit Flüchtlingsfrauen bietet die Arbeitslosenserviceeinrichtung am Mittwoch, 21.09.2016, um 10.00 Uhr in der Heinrichstraße 15 an. Hier bietet sich die Gelegenheit, mit Flüchtlingsfrauen verschiedener Nationen ins Gespräch zu kommen und Kontakte zu knüpfen.

Am Mittwoch, 28.09.2016, organisiert die FreiwilligenAgentur der Volkssolidarität wieder einen Interkulturellen Stadtrundgang mit Hagen Rittel. Treffpunkt ist um 14.00 Uhr vor dem Migrationsfachdienst. Es besteht die Möglichkeit, an einem Interkulturellen Stadtrundgang der besonderen Art teilzunehmen. Hagen Rittel – alias Nachtwächter Kulke – wird die Stadtführungen zu Sprembergs Sehenswürdigkeiten begleiten. Das Angebot richtet sich besonders an Flüchtlinge und Asylbewerber und an alle interessierten EinwohnerInnen der Stadt, die sich in der Flüchtlingsarbeit engagieren und engagieren möchten. Im Anschluss ab 15.30 Uhr besteht die Möglichkeit, bei Kaffee und Kuchen oder Tee im Kontakt Café der Volkssolidarität mit den Flüchtlingen und Asylbewerbern ins Gespräch zu kommen, um Interessantes und die Kultur unserer Nachbarn kennenzulernen.

„Ein ganzes halbes Jahr“ ist der Titel des besonderen Films, den das Spreekino am 05.10.2016 um 17.00 Uhr im Rahmen der Gesundheits- und Interkulturellen Woche zeigt. In der Romanverfilmung entwickelt sich zwischen einem reichen Mann im Rollstuhl und seiner Pflegerin eine zarte Romanze. Eintritt: 4,50 €

In der Planung sind noch zwei weitere Veranstaltungen:

Zu einem Hoffest und Flohmarkt wollen der Migrationsdienst der Diakonie und die Freiwilligenagentur der Volkssolidarität einladen. Neben Spielmöglichkeiten für Kinder werden afghanische Familien musizieren und es werden auch wieder internationale und landestypische Speisen, die die Flüchtlingsfrauen selbst zubereiten, zur Verkostung angeboten.

Der Runde Tisch für Ausländer – gegen Gewalt plant gemeinsam mit dem Aktionsbündnis Tolerantes Brandenburg eine Lesung mit dem Titel „Generation Hoyerswerda“. Der Termin für beide Veranstaltungen wird noch bekannt gegeben.

Quelle: Stadt Spremberg

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